Elektronische Helfer 18. Nov 2021 Von Thomas Jungbluth Lesezeit: ca. 2 Minuten

Technik für Haus und Hof: Hauptsache Chip inside

Informationstechnik soll uns alltäglich ein Stückchen weiterhelfen. Beispiele dafür finden Sie in unserer Produktübersicht.

Bild kommt sofort

Foto: Canon

Was früher eine Polaroidkamera erledigte, dafür nutzt man heute die Zoe mini von Canon. Die gibt es jetzt in der neuen Version S2 in drei Gehäusefarben für ca. 170 €. Sie nimmt Fotos – unterstützt durch einen Ringlichtblitz sowie einen Selfiespiegel – in 8 Megapixel Auflösung und drei verschiedenen Modi (normal, sw, Vintage) auf und gibt sie auf Wunsch über den integrierten Drucker mit Zinktechnologie sofort aus. Zehn Abzüge (je ca. 5 cm x 7,5 cm) passen in die Zoe, wahlweise speichert man Fotos auf einer SD-Micro-Karte (bis zu 256 GByte). Eine App erlaubt die künstlerische Veränderung der Fotos oder die Ausgabe auf einem größeren Drucker.

Richtig anpacken

Foto: Freeletics

Die eigenen vier Wände als Fitnessstudio liegen im Trend: Für das Krafttraining bietet Freeletics demnächst Hanteln mit smarter Anbindung, die eine genauere Kontrolle der Übungen erlauben. Eine Kamera mit AI-Technologie überwacht die korrekte Ausführung. Das Starterset besteht aus der Konsole mit intelligenter Motion-Tracking-Kamera, verstellbaren Hanteln mit einem Gewicht bis 24 kg, einer Matte und einer Hantelbank, in der das Equipment untergebracht wird. Ein Monitor lässt sich per HDMI-Port anschließen. Für das Set ruft Freeletics 2450 € auf, 30 €/Monat sind für die korrekte Betreuung fällig. Im ersten halben Jahr ist der Dienst kostenlos, das Starterset ist bei Bestellungen bis Anfang Dezember 600 € günstiger.

Saubere Luft to-go

Foto: Djive

Wer Viren und andere Luftverschlechterer aus seinen Räumen fernhalten möchte, für den empfiehlt sich ein elektrischer Filter. Wer zusätzlich flexibel sein möchte und verschiedene Räume wie etwa auch sein Hotelzimmer filtern möchte, für den empfiehlt der Flowmate ARC Portable (ca. 270 €) von Djive. Der ist mobil und läuft bis zu 6 h ohne externe Stromversorgung. Keime, Viren und Aerosole entfernt bis zu 99,995 % laut Hersteller ein HEPA14-Filter. Der ARC misst in Echtzeit den Verschmutzungsgrad nach Partikelgröße PM 2,5 und passt seine Leistung auf Wunsch an die Luftqualität an. Seine ebenfalls integrierte UV-C-Leuchte bekämpft Bakterien, Viren und Pilze.

Küchenklassiker 2.0

Foto: Kenwood

Unter den Küchenmaschinenkennern ist der Name Kenwood Synonym für solide Rühr- und Schnitzeltätigkeit: Die „Chef“ agierte schon in der Küche vieler Großeltern. Dem Topmodell „Cooking Chef XL“ spendierte der Hersteller noch zusätzliche Fähigkeiten: es enthält eine Waage, kann kochen und lässt sich über das 4,3-Zoll-Touchscreen – „CookAssist“ genannt – sowie per App vom Smartphone oder Tablet aus befehligen. Damit hat man über 13 verschiedene Programme im Zugriff, die alle Schritte der Zubereitung für Gerichte von Eintopf bis zu Baisers steuern. Mit ca. 1350 € ist die Chef XL teurer als der Mitbewerb, doch die Basis aus Gusseisen und die solide Mechanik versprechen eine lange Lebensdauer.

Signalwirkung

Foto: Divoom

Der Divoom Backpack M (ca. 140 €) hat auf seiner Rückseite ein Pixeldisplay (16 x 16), auf dem via App Bilder dargestellt werden können. Die App erlaubt auch Uhrzeit- und Temperaturanzeige und bietet Stoppuhr- und Countdownfunktionen bin hin zu Benachrichtigungen aus Social-Media-Diensten. Via Smartphone oder Tablet kann man auch auf dem Rucksack Pixelgames spielen. Der Backpack bietet sechs Fächer und nimmt Notebooks bis zu einer Größe von 13 Zoll Diagonale mit. Material und Reißverschlüsse sowie eine Klappe schützen die Tasche gegen eindringende Feuchtigkeit, eine ergonomische „Airflow“-Rückseite und gepolsterte Riemen und Tragegurte erleichtern auch schwere Lasten.

Uhrzeit und Sicherheit

Foto: Eusatec

Die Eusatec Senioren-Smartwatch, speziell für ältere Menschen, ist fokussiert auf Überwachung und Alarmierung. Dafür misst sie wichtige Werte wie Blutdruck, Sauerstoffsättigung des Blutes, Herzfrequenz oder Körpertemperatur. Bei Unter- oder Überschreiten bestimmter Grenzwerte informiert sie eine vorher eingestellte Kontaktadresse. Mit einem Knopf an der Uhr lässt sich ein Alarm auslösen; auch, wenn die Uhr einen Sturz feststellt. Den Standort teilt die Uhr per GPS mit. Das Gerät kostet 249 € oder 29,95 € plus den gleichen Betrag monatlich, wenn man zugleich einen Zweijahresvertrag für die Übermittlungsdienste abschließt.

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