Automatisierung 23. Mai 2022 Von Tobias Meyer

Digitaler Pioniergeist ist ist in der industriellen Transformation gefragt

Lange ging Deutschland mit innovativen Industrieprozessen voran. Bei der Digitalisierung stockt es jedoch, wie das Industrie-4.0-Barometer im Vorfeld der Hannover Messe zeigt.

Oft nur eine Vision: Vielen Unternehmen fehlen noch Daten und durchgängige Prozesse, um ihre Wertschöpfungsketten transparenter organisieren zu können.
Foto: panthermedia.net/ipopba

Ende Mai wird auf der Hannover Messe wieder die Hochkultur der Industrie gefeiert: Hochgradige Vernetzung bis zum letzten Sensor, detaillierte Auswertung von Big Data in der Cloud und daraus resultierende Echtzeitanpassungen der Produktionsprozesse durch Künstliche Intelligenz werden zentrale Themen sein. Das Angebot an entsprechenden Komponenten und Lösungen wächst. Bei der Umsetzung der Konzepte hapert es hierzulande aber noch. Die Management- und IT-Beratung MHP zog zusammen mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) im kürzlich veröffentlichten „Industrie 4.0 Barometer“ eine eher ernüchternde Bilanz. Oft mangle es an grundsätzlicheren Maßnahmen.

Mit Transparenz aktuelle Herausforderungen meistern

Das Barometer verbindet Konzepte der Industrie 4.0 mit den Herausforderungen der letzten beiden Jahre. Stichworte wie Pandemie, Suezkanal und Chipmangel und natürlich die Ukraine verdeutlichen, dass Lieferketten kaum krisenfest sind. Hierzulande kann demnach z. B. nur etwa eins von drei Unternehmen notwendige Bauteile in der Lieferkette orten und nachverfolgen. So ist man beispielsweise bei Porsche noch nicht so weit, wie man gerne wäre. Einblick habe man derzeit aber schon bei direkten Lieferanten, in der Lieferkette als Tier 1 und Tier 2 bezeichnet.

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