Technikgeschichtliches Gremium des VDI 02. Feb 2022 Von Peter Steinmüller

Technikgeschichtliche Tagung auf Herbst verschoben

Wegen der Coronalage hält das Technikgeschichtliche Gremium des VDI seine Tagung erst im September ab. Das Thema „Reparieren, Improvisieren, Re-Arrangieren“ ist geblieben.

Das Reparieren von Infrastrukturen ist eines der Themen der Technikgeschichtlichen Tagung des VDI im September. Einer der Vorträge beschäftigt sich dazu mit dem ÖPNV in Lissabon. Das historische Foto zeigt eine der berühmten gelben Straßenbahnen der portugiesischen Hauptstadt.
Foto: gemeinfrei

Die ursprünglich für Anfang März geplante Technikgeschichtliche Tagung des Interdisziplinären Gremiums Technikgeschichte des VDI wird aufgrund der aktuellen Pandemielage verschoben. Heike Weber, Professorin für Technikgeschichte an der TU Berlin und Vorsitzende des Gremiums, erläutert die Beweggründe: „Unser Tagungsmotto ‚Reparieren, Improvisieren, Re-Arrangieren‘ steht für den Gedanken, dass Technik immer im Fluss ist und sie funktionsfähig zu halten, immer auch bedeutet, sie an veränderte Aufgaben oder auch neue gesellschaftliche Rahmenbedingungen anzupassen. In diesem Sinne haben wir als Organisatoren der Tagung entschieden, den Termin der Jahrestagung pandemiebedingt zu verschieben – um nicht nur digital tagen zu können, sondern im Hybridformat auch eine Teilnahme vor Ort zu ermöglichen.“ Neuer Termin ist der 15. und 16. September 2022. Die Teilnahme ist sowohl im Deutschen Technikmuseum Berlin als auch online in der Videokonferenz möglich.

Mit dem Thema „Reparieren, Improvisieren, Re-Arrangieren“ widme sich die Jahrestagung 2022 dem Leitgedanken einer Technikgeschichte des Unfertigen, heißt es in der Ankündigung. Ziel der Tagung sei, heißt es weiter, „die Bedeutung von Reparieren, Improvisieren, Re-Arrangieren in der Geschichte von Technik sowie auch im praktischen Umgang mit technikhistorischen Artefakten sichtbar zu machen“.

Die Technikgeschichtliche Tagung 2021 widmete sich VDI-Direktor Conrad Matschoß

Die erste der vier Sessions beschäftigt sich mit dem „Improvisieren und Re-Arrangieren“. Der Gegenstand des Vortrags „Nieten, Schwitzen, Schweißen – Aus dem langen Leben des Dampfschiffs Kurt-Heinz“ kann am Tagungsort besichtigt werden, denn der Schlepper ist als begehbares Exponat im Deutschen Technikmuseum ausgestellt.

In der zweiten Session „Konjunkturen des Reparierens im 20. Jahrhundert“ wird unter anderem das „Luxemburger Schuhmacherhandwerk im Wandel der Zeit“ behandelt. Session Nummer drei untersucht das Reparieren von Infrastrukturen. Dazu zählt das „Personennahverkehrssystem in Lissabon in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“. Die vierte Session widmet sich dem Nutzen und Umnutzen technischen Kulturerbes. Als eines der Beispiele dient der Umgang mit historischen Grubenfahrzeugen.

Ein Beitrag von:

Stellenangebote

EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Ingenieur im Teilprojekt "Innerparkverkabelung (IAG)" für Offshore Windparks (w/m/d)

Hamburg
EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Ingenieur der Elektrotechnik für Offshore-Wind (w/m/d)

Hamburg
Hochschule Biberach Biberach University of Applied Sciences

W 2-Professur Projektsteuerung und Projektmanagement Bau

Biberach
FH Aachen

Professur "Mechatronik mit Schwerpunkt Systems Engineering"

Aachen
Landtag Nordrhein-Westfalen

Stellvertretende Referatsleitung in Verbindung mit der Leitung des Sachbereichs "Technische Gebäudeausrüstung (TGA)" (m/w/d)

Düsseldorf
Technische Hochschule Deggendorf

Professur (d/m/w) für das Lehrgebiet "Digitales Baumanagement"

Pfarrkirchen
Hochschule Kempten

Professur (m/w/d) Geoinformatik

Kempten
Technische Universität Darmstadt

Gastprofessuren für Talente aus der Industrie

Darmstadt
Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes

W2-Professur für Mechatronische Konstruktionen

Saarbrücken
Hochschule für angewandte Wissenschaften München

Professur für Technische Informatik - Schwerpunkt Hardware (W2)

München
Zur Jobbörse

Das könnte Sie auch interessieren

Empfehlungen des Verlags

Top 5 aus der Kategorie Technikgeschichte