Telekommunikation 03. Nov 2021 Von dpa/rb

Telefonate werden wieder kürzer

Corona und die Lockdown-Maßnahmen haben dazu geführt, dass Menschen hierzulande länger telefonierten. Erst langsam nähern sich die Zahlen wieder dem Normalmaß an.

Telefonate haben sich im Corona-Lockdown deutlich verlängert.
Foto: PantherMedia / VikaOvcharenko

Nachdem die Bundesbürgerinnen und Bundesbürger im ersten Corona-Jahr deutlich länger telefoniert haben als zuvor, kehrt nun wieder etwas Normalität ein. Im August und September habe ein Mobilfunktelefonat im O2-Netz durchschnittlich etwa 2 min und 40 s gedauert, teilte der Netzbetreiber Telefónica auf Anfrage mit.

In den verschiedenen Lockdown-Monaten seit Beginn der Pandemie waren die Gesprächsteilnehmer hingegen 30 s bis 60 s länger am Hörer, wie aus den Zahlen hervorgeht. Grund hierfür: Wegen der Corona-Einschränkungen waren die Bürgerinnen und Bürger weniger unterwegs und trafen Freunde oder Familie nicht mehr vor Ort, sondern telefonierten mit ihnen – der Gesprächsbedarf war also größer als vorher. Bei Vodafone gab es eine ähnliche Entwicklung.

Jeder einzelne Handyanruf im Schnitt 30 s länger

Ein Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten: Bei Telefónica dauerte ein Handyanruf im Gesamtjahr 2019 durchschnittlich 2 min und 28 s – von diesem Level ist man also nicht mehr weit entfernt. 2020 dauerten die Mobilfunktelefonate 2 min und 51 s und in den ersten drei Quartalen dieses Jahres 2 min und 54 s. Dass in diesem Jahr im Schnitt länger telefoniert wurde als 2020, liegt an den Lockdown-Monaten Anfang 2021 – damals war der Bedarf sehr hoch, im Laufe des Jahres schwächte er sich aber deutlich ab.

Telefonate über Whatsapp und Skype inklusive

Unlängst hat der Telekommunikationsbranchenverband VATM eine Studie vorgelegt, die sich auch mit dem Gesprächsverhalten beschäftigt hat. Der Analyse zufolge sind es dieses Jahr im Schnitt schätzungsweise 963 Mio. Gesprächsminuten pro Tag in Deutschland. In den Sprachverbindungsminuten sind Festnetz- und Mobilfunktelefonate sowie Gespräche über Internetkommunikationsdienste wie Whatsapp und Skype inbegriffen. Verglichen mit dem Vorjahr ist es der Studie zufolge ein Plus von 4 % bei den Gesprächsminuten. Das ist ein deutlich schwächeres Wachstum als 2020: Im ersten Corona-Jahr gab es hierbei noch ein Plus von 16 %. Übrigens: Am liebsten griffen die Bürger und Bürgerinnen zum Smartphone: 433 Mio. min werden täglich gesprochen, 234 Mio. min werden übers Internet vertelefoniert.

Themen im Artikel

Stellenangebote

Wohnungsbaugenossenschaft "Berolina" eG

Bauingenieur/in / Master of Engineering (m/w/d)

Berlin
Hochschule Offenburg

Professur (W2) für Bioverfahrenstechnik und Grundlagen der Verfahrenstechnik

Offenburg
Technische Universität Dresden

Wiss. Mitarbeiter/in / Doktorand/in (m/w/d) Professur für Bildgebende Messverfahren für die Energie- und Verfahrenstechnik

Dresden
Fachhochschule Münster

Professur für Abwassertechnik und Biomassenutzung (m/w/d)

Münster
Fachhochschule Münster

Professur für Konstruktion und Maschinenelemente (m/w/d)

Münster
Bundesagentur für Arbeit

Ingenieur*in (w/m/d) Technischer Beratungsdienst

Cottbus, Magdeburg, Dessau-Roßlau
Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Professur für das Lehrgebiet Datengestützte Planung in der Gebäudetechnik - Smart Building Technologies

Nürnberg
Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach

Professur (W2) Wirtschaftsingenieurwesen

Mosbach
Hochschule Biberach

W2-Professur "Quartiers-, Wohnungsbau- und Bestandsentwicklung"

Biberach
THD - Technische Hochschule Deggendorf

Professur (d/m/w) "Mobile autonome Systeme"

Plattling
Zur Jobbörse

Das könnte Sie auch interessieren

Empfehlungen der Redaktion

Top 5 aus der Kategorie Telekommunikation