RAUMFAHRT 24. Jun 2019 Iestyn Hartbrich

Wasser ja, Leben vielleicht

Die Chancen darauf, dass die Menschen Spuren von Leben auf dem Mars finden, steigen. Unter dem Südpol des Planeten, in 1500 m Tiefe, könnte sich ein See flüssigen Wassers befinden, schreiben Forscher der Nasa und der italienischen Raumfahrtagentur Asi.

Südpol des Mars: Hier könnte in 1500 m Tiefe ein Wassersee liegen. Darauf deuten Signale eines italienischen Radars hin.
Foto: Nasa

Messdaten des italienischen Marsis-Radars würden darauf hindeuten, unter der Eisdecke sei ein „heller Fleck“ registriert worden. Die Forscher sprechen von einem „möglichen Habitat für mikrobielles Leben“.

Geologische Studien gehen davon aus, dass sich auf der Oberfläche des Mars einst Ozeane befunden haben. Ein Teil des Wassers ist seitdem in den Weltraum verdampft. Viel Wasser ist allerdings noch immer als Eis an der Oberfläche gebunden – und offenbar auch in flüssiger Form, worauf die neuen Radardaten hindeuten.

Wasser wäre für astronautische Marsmissionen überlebenswichtig – nicht nur zum Trinken. Aus Wasser lassen sich per Elektrolyse Sauerstoff und Wasserstoff gewinnen, die für Raketentreibstoffe genutzt werden könnten. Sauerstoff wäre überdies zum Atmen notwendig. Die Marsatmosphäre besteht zu nicht einmal 1 % aus Sauerstoff.

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