IFO-BRANCHENKONJUNKTURTEST 03. Sep 2021 ifo/aw

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich weiter eingetrübt

Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im August auf 99,4 Punkte gefallen, nach 100,7 Punkten im Juli.

Grafik: VDI nachrichten

Der Rückgang war vor allem auf deutlich weniger optimistische Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Insbesondere im Gastgewerbe und im Tourismus wachsen die Sorgen. Die aktuelle Lage bewerteten die Unternehmen hingegen etwas besser als im Vormonat. Lieferengpässe bei Vorprodukten in der Industrie und Sorgen wegen steigender Infektionszahlen belasten.

Chemie

In der chemischen Industrie war im August eine außerordentlich gute Geschäftssituation zu beobachten. Weitere Geschäftszuwächse im kommenden halben Jahr wurden – in Anbetracht vorherrschender Engpässe bei Vorprodukten und in der Logistik – aber kaum mehr erwartet. Aktuell waren 57,6 % der Betriebe von Lieferengpässen betroffen. Die Auslastung der Anlagen war im aktuellen Quartal allerdings mit 87,1 % branchenspezifisch überdurchschnittlich.

Auto

In der KFZ-Branche wurde die aktuelle Geschäftslage bei Weitem nicht mehr so oft positiv bewertet wie im Vormonat. Die Materialknappheit war allgegenwärtig, 91,5 % der Betriebe zeigten sich betroffen. Es fehlten in erster Linie Halbleiter, aber auch Metallprodukte und Kunststoffe. Die Kapazitätsauslastung ging gegenüber dem Vorquartal merklich zurück, von 89,8 % auf nunmehr 85,6 %.

Hochbau

Im Hochbau liefen die Geschäfte weiterhin ausgezeichnet. Hinsichtlich der kommenden sechs Monate bestand indes noch ein spürbarer Überhang an besorgten Stimmen. Von Materialengpässen wurde merklich seltener berichtet. Mit aktuell 42,2 % der Meldungen (48,8 % zuletzt) war die Versorgungslage zwar weiterhin sehr angespannt. Die Maschinenauslastung betrug dennoch sehr gute 79,5 %.

Architektur

Elektro

DV-Geräte

Gummi/Kunststoff

Maschinenbau

Metall

Tiefbau

Das Ifo Institut fragt monatlich bei 9000 Unternehmen in Deutschland wichtige Daten ab. So ermitteln die Münchner Wissenschaftler nach Branchen gesplittet die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die nächsten sechs Monate in den Unternehmen. Beispiel: Wenn 40 % der Befragten ihre derzeitige wirtschaftliche Lage positiv beurteilen, 60 % dagegen negativ, ergibt das eine Geschäftslage von minus 20 %.

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