IFO-BRANCHENKONJUNKTURTEST 29. Apr 2021 ifo/aw

Ifo-Geschäftsklima verbessert sich auch im April weiter leicht

Die Stimmung unter den Unternehmenslenkern hat sich leicht verbessert.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im April auf 96,8 Punkte gestiegen, nach 96,6 Punkten im März. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage erneut besser. Jedoch waren sie nicht mehr ganz so optimistisch mit Blick auf das kommende halbe Jahr wie noch im März. Das Voranschreiten der dritten Infektionswelle und Engpässe bei Vorprodukten dämpfen die Erholung der deutschen Wirtschaft.

Maschinenbau

 

Der deutsche Maschinenbau setzte seine fulminante Erholung fort. Sowohl der Lage- als auch der Erwartungsindikator notierten auf einem außergewöhnlich guten Niveau. Vielerorts nahm die Kapazitätsauslastung nochmals erheblich zu. Mit 86,7 % übertraf sie nun ihren langfristigen Mittelwert. Sorgen bereiteten den Betrieben allerdings die zunehmenden Lieferengpässe bei Vorleistungsgütern. Aktuell monierten 42,1 % der Teilnehmenden Probleme in der Beschaffung.

DV-Geräte

 

Der Bereich zeigte sich in sehr guter Verfassung. Gegenüber dem Vorquartal stieg die Auslastung der Maschinenkapazität um 5,3 Prozentpunkte und lag damit bei exzellenten 89,4 %. Die Auftragsbücher hatten dabei eine Reichweite von stolzen 4,4 Produktionsmonaten. Aktuell waren 57,6 % der Betriebe von Lieferproblemen betroffen, ein Höchststand seit Beginn der Zeitreihe 1991.

Hochbau

 

Der Hochbausektor berichtete im April von einer hervorragenden aktuellen Geschäftssituation. Hinsichtlich des kommenden halben Jahres äußerten sich die Befragten indessen weiterhin verhalten. Die Auftragsbestände umfassten im Mittel sehr komfortable 4,7 Monate. Mit Problemen wurden die Betriebe insbesondere im Personalbereich (Fachkräftemangel) konfrontiert.

Architektur

 

Auto

 

Chemie

 

Elektro

 

Gummi/Kunststoff

 

 

Metall

Tiefbau

 

Das Ifo Institut fragt monatlich bei 9000 Unternehmen in Deutschland wichtige Daten ab. So ermitteln die Münchner Wissenschaftler nach Branchen gesplittet die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die nächsten sechs Monate in den Unternehmen. Beispiel: Wenn 40 % der Befragten ihre derzeitige wirtschaftliche Lage positiv beurteilen, 60 % dagegen negativ, ergibt das eine Geschäftslage von minus 20 %.

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