IFO-BRANCHENKONJUNKTURTEST 02. Jun 2021 ifo/aw

Ifo-Konjunkturklima erklimmt höchsten Stand seit zwei Jahren

Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich erneut merklich verbessert.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Mai auf 99,2 Punkte gestiegen, nach 96,6 Punkten (saisonbereinigt) im April. Dies ist der höchste Wert seit dem Mai 2019. Die Unternehmen waren zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zudem blicken sie deutlich optimistischer auf die kommenden Monate. Das Ifo Institut konstatiert: „Die deutsche Wirtschaft nimmt Fahrt auf.“

Chemie


In der chemischen Industrie meldeten die Unternehmen eine exzellente Geschäftslage. Die Erwartungen für die kommenden Monate waren überdies zuversichtlich. In Anbetracht dessen und mit Blick auf die niedrigen Fertigwarenbestände war vielerorts eine Ausweitung der Produktion angedacht. Eine Herausforderung dürften allerdings die Lieferengpässe bei Vorprodukten sein. Im April berichteten 42,2 % der Chemiebetriebe von Schwierigkeiten bei der Beschaffung.

Auto


Der Bereich zeigte sich im Mai ausgesprochen zufrieden mit der aktuellen Ausgangslage. Weitere Verbesserungen in den kommenden sechs Monaten wurden aber nicht erwartet. Dies mag der großen Knappheit an Vorprodukten geschuldet sein. Besorgniserregende 64,7 % der Befragten gaben an, von Lieferengpässen betroffen zu sein – ein Höchststand seit Beginn der Zeitreihe 1991.

Tiefbau


Im Tiefbau war im Mai eine sehr günstige aktuelle Geschäftssituation zu beobachten. Zunehmende Probleme bereitete den Unternehmen allerdings die sich rasch verschärfende Materialknappheit. 33,5 % der Befragten meldeten Beeinträchtigungen durch Lieferprobleme bei Vorprodukten und Rohstoffen. Ein derartiger Engpass ist im deutschen Tiefbau bisher ohne Beispiel.

Architektur

DV-Geräte

Elektro

Gummi/Kunststoff

Hochbau

Maschinenbau

Metall


Das Ifo Institut fragt monatlich bei 9000 Unternehmen in Deutschland wichtige Daten ab. So ermitteln die Münchner Wissenschaftler nach Branchen gesplittet die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die nächsten sechs Monate in den Unternehmen. Beispiel: Wenn 40 % der Befragten ihre derzeitige wirtschaftliche Lage positiv beurteilen, 60 % dagegen negativ, ergibt das eine Geschäftslage von minus 20 %.

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