IFO-BRANCHENKONJUNKTURTEST 05. Aug 2021 ifo/aw

Im Juli erleidet die begonnene Konjunkturerholung einen Rückschlag

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat einen Dämpfer erhalten.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juli auf 100,8 Punkte gefallen, nach 101,7 Punkten im Juni. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage etwas besser. Jedoch nahm der Optimismus mit Blick auf die Entwicklung in den kommenden Monaten merklich ab. „Lieferengpässe bei Vorprodukten und Sorgen um wieder steigende Infektionszahlen belasten“, so Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Maschinenbau

Im Maschinenbau liefen die Geschäfte ausgezeichnet. Die Auftragspolster waren auf komfortable 5,4 Monate gestiegen. Vor Probleme stellte die Teilnehmenden jedoch die grassierende Materialknappheit. Aktuell meldeten beispiellose 70,3 % der Befragten Produktionsbehinderungen durch Lieferengpässe, im April waren es 42,1 % und im Januar 10,3 % gewesen. Es fehlte an Metallen, insbesondere an Stahlprodukten. Aber auch Elektrobauteile und Kunststoffe waren knapp.

DV-Geräte

Der Bereich zeigte sich ausgesprochen zufrieden mit der aktuellen Geschäftslage. Die Auftragsbestände hatten sich merklich reduziert, besaßen mit 3,9 Monaten aber eine hohe Reichweite. Allerdings meldeten 72,2 % der Teilnehmenden Materialengpässe. Vorprodukte – darunter Halbleiter sowie Metallprodukte und Kunststoffe – waren nicht hinreichend verfügbar.

Tiefbau

Im Tiefbau wurde eine sehr günstige Ausgangslage gemeldet. Die Geschäftserwartungen waren allerdings weiter verhalten. Die Auslastung des Maschinenparks betrug ordentliche 76,2 %. Beim Materialengpass war eine erste Entspannung zu beobachten. Aktuell meldeten noch 33,9 % der Betriebe Produktionsbehinderungen (40,5 % zuletzt). Die Preise für Schnittholz gaben wieder erheblich nach.

Architektur

Auto

Chemie

Elektro

Gummi/Kunststoff

Hochbau

Metall

Das Ifo Institut fragt monatlich bei 9000 Unternehmen in Deutschland wichtige Daten ab. So ermitteln die Münchner Wissenschaftler nach Branchen gesplittet die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die nächsten sechs Monate in den Unternehmen. Beispiel: Wenn 40 % der Befragten ihre derzeitige wirtschaftliche Lage positiv beurteilen, 60 % dagegen negativ, ergibt das eine Geschäftslage von minus 20 %.

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