ZAHL DER WOCHE 27. Jun 2019 dpa/Christoph Böckmann

IG Metall setzt Arbeitszeitverkürzung durch

Die Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie können künftig für bis zu zwei Jahre ihre Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden absenken. Darauf einigten sich die Verhandlungspartner im neuen Tarifabschluss am frühen Dienstagmorgen in Stuttgart.

Sowohl Industrie als auch Dienstleister beabsichtigen, ihre Investitionen deutlich auszuweiten.

Zusätzlich gibt es 4,3 % mehr Geld, dazu eine jährliche Einmalzahlung. Im Gegenzug dürfen Betriebe dann mit mehr Beschäftigten als bisher 40-Stunden-Verträge abschließen.

„Wir haben um jedes Detail hart gerungen“, bilanzierte IG-Metall-Verhandlungsführer Roman Zitzelsberger. Die Gewerkschaft hat durchgesetzt, dass die Beschäftigten zusätzlich zur Entgelterhöhung von 4,3 % ab April 2018 für die Monate Januar bis März 2018 eine Einmalzahlung von 100 € erhalten. Außerdem gibt es von 2019 an jährlich ein neues tarifliches Zusatzgeld von 27,5 % eines Monatseinkommens sowie einen Festbetrag von 400 €. Letzterer, das haben die Arbeitgeber durchgesetzt, kann in wirtschaftlich schweren Zeiten gesenkt oder gestrichen werden. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 27 Monaten.

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