10. Jan 2019

In deutschen Chefetagen wachsen die Sorgen

Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer ist damit den vierten Monat in Folge gesunken. Die befragten Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für das nächste halbe Jahr schlechter als im November. Nur im Bauhauptgewerbe blieb das Geschäft auf hohem Niveau. „Die Baufirmen schätzten ihre aktuelle Lage noch einmal etwas besser ein“, kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest die Daten. Die Erwartungen fielen aber auch bei ihnen leicht.


Maschinenbau

Die Exporterwartungen sanken zum dritten Mal in Folge und die Skepsis hinsichtlich der weiteren Geschäftsentwicklung nahm zu. Insgesamt kühlte sich das Geschäftsklima erneut ab und steht auf dem niedrigsten Stand seit beinahe zwei Jahren. Zwar verzeichnete die Branche dem Statistischen Bundesamt zufolge in den ersten zehn Monaten dieses Jahres ein Auftragsplus in Höhe von 3,5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, jedoch ging die Nachfrage den aktuellen Umfrageergebnissen zufolge im November zurück. ifo


Elektro

Die Umfrageteilnehmer zeigten sich nicht nur mit ihrer gegenwärtigen Lage weniger zufrieden, auch die Erwartungen für die kommenden Monate fielen verhaltener aus. Analog dazu wurden die Exporterwartungen abermals spürbar zurückhaltender eingestuft. Die Produktionspläne wurden merklich gesenkt, sodass Ausweitungen für die kommenden Monate nur mehr vereinzelt geplant sind. ifo


Metall

Die Produktion übertraf in den ersten zehn Monaten dieses Jahres den entsprechenden Vorjahreszeitraum. Aktuell berichteten jedoch abermals weniger Unternehmen von einer gestiegenen Produktion und auch die Produktionspläne für die kommenden Monate wurden zum dritten Mal in Folge nach unten revidiert. Dies dürfte unter anderem auf die erneut verhalteneren Exporterwartungen zurückzuführen sein. Neueinstellungen sind aber weiterhin geplant.

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Architektur

Auto

Chemie

DV-Geräte

Gummi/Kunststoff

Hochbau

Tiefbau

Das Ifo-Institut fragt monatlich bei 7000 Unternehmen in Deutschland wichtige Daten ab. So ermitteln die Münchner Wissenschaftler nach Branchen gesplittet die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die nächsten sechs Monate in den Unternehmen. Beispiel: Wenn 40 % der Befragten ihre derzeitige wirtschaftliche Lage positiv beurteilen, 60 % dagegen negativ, ergibt das eine Geschäftslage von minus 20 %.

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