Hans-Peter Bartels nennt Airbus als Vorbild 29. Jan 2020 Von Peter Steinmüller

Wehrbeauftragter Bartels will stärkere Rüstungskooperationen

Eine intensivere europäische Zusammenarbeit bei Rüstungsprojekten fordert der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels. Als Vorbild dafür nennt er Airbus „als absolut weltmarktfähigen Luftfahrtkonzern.“

Den Flugzeugbauer Airbus nennt der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels als Vorbild für künftige europäische Rüstungskooperationen. Im Bild eine Transportmaschine Airbus A400M der Royal Air Force.
Foto: Tech. Sgt. Liliana Moreno/USAF, Public Domain

Im Interview mit VDI nachrichten begründet Bartels dies mit der veränderten Bedrohungslage einerseits und die angespannten öffentlichen Haushalte andererseits. „Wir stehen gemeinsamen Bedrohungen bei begrenzten Etats gegenüber. Das zwingt eigentlich zur Einigung“, erläutert der Wehrbeauftragte.

Als bereits begonnene Großprojekte nennt Bartels den künftigen Kampfpanzer MGCS, als Nachfolger des Leopard 2, sowie das Mehrzweckkampfflugzeug FCAS, das den Eurofighter ablösen soll. Beides sind deutsch-französische Gemeinschaftsentwicklungen. „Wir haben ja gern Angst vor Monopolen, aber das Finanzieren von Scheinwettbewerb in der Vergangenheit war gelegentlich noch unwirtschaftlicher“, mahnt Bartels. Als Beispiel nennt er den dritten Einsatzgruppenversorger für die Marine. Er sei so teuer geworden wie die ersten beiden Neubauten des Typs zusammen, weil „vier Werften beteiligt waren, die sonst angeblich pleitegegangen wären.“

Als Stärken der deutschen Rüstungsindustrie nennt Bartels den Bau von U-Booten, Panzerfahrzeugen, Flugzeugtriebwerken und Flugkörpern. „Insgesamt verfügt Deutschland weiterhin nahezu über ein Universalangebot. Internationale Zusammenschlüsse können aber dazu führen, dass mancher Schwerpunkt künftig eindeutiger im Ausland liegt, dafür ein anderer im Inland noch stärker wird“, erläutert Bartels.

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