Welthandel 08. Jun 2021 Von dpa/aw

USA nehmen „unfaire Handelspraktiken“ ins Visier

Die Coronakrise habe die „strukturelle Schwäche“ der globalen Lieferketten aufgezeigt, „unfaire Handelspraktiken“ und einen Mangel an Nachhaltigkeit. Dagegen wollen die USA nun angehen – nach dem Willen von Präsident Biden im Dialog mit Europa.

Die Coronapandemie hat die Anfälligkeit weltweiter Lieferketten aufgezeigt. Die USA unter Joe Biden wollen nun gegensteuern.
Foto: PantherMedia / jamesteohart

Die US-Regierung will stärker mit Partnern und Verbündeten zusammenarbeiten, um Schwachstellen in den globalen Lieferketten zu verringern und unabhängiger von Rivalen wie China zu werden. Präsident Joe Biden wolle das Thema bei seiner Europareise, zu der er in dieser Woche aufbricht, auf die Agenda setzen, sagte eine Regierungsbeamtin.

Hintergrund ist eine von Biden angeordnete Überprüfung der Lieferketten, bei der Halbleiter, Batterien mit großer Kapazität, sogenannte seltene Erden und Arzneimittel im Fokus standen. Die Pandemie und die daraus resultierende Wirtschaftskrise haben die strukturelle Schwäche der nationalen und internationalen Lieferketten offengelegt, die die wirtschaftliche und nationale Sicherheit der USA gefährde, hieß es aus dem Weißen Haus. Verantwortlich dafür seien fehlende Investitionen in der Vergangenheit, aber auch unfaire Handelspraktiken anderer Länder und ein Wirtschaftsmodell, das nicht auf Nachhaltigkeit ausgerichtet gewesen sei.

Halbleiterindustrie im Fokus

Den Engpässen unter anderem im Bau oder bei Halbleitern soll sich in Washington nun eine neue Arbeitsgruppe annehmen, die vom Wirtschafts-, Verkehrs- und Landwirtschaftsministerium geleitet wird. Ins Leben ruft die Regierung auch eine beim Büro der US-Handelsbeauftragten angesiedelte „Handelseinsatztruppe“, die Anstrengungen gegen unfaire Handelspraktiken unternehmen soll.

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