+++Anzeige+++ 02. Feb. 2026 Lesezeit: ca. 2 Minuten

Business GPT: Sichere und datenschutzkonforme generative KI für Energieunternehmen


Foto: Telekom MMS

KI-Service nach Maß: Intelligenz trifft Datensouveränität

In der Energiebranche wachsen die Datenmengen stetig an. Mitarbeitende verbringen einen Großteil ihrer Arbeitszeit damit, Netzpläne zu sichten, Anlagendaten zu prüfen, Prognosen zu erstellen und regulatorische Vorgaben umzusetzen. Diese zeitaufwändigen Routinetätigkeiten binden wertvolle Ressourcen, die angesichts des Fachkräftemangels in der Branche dringend für strategische und fachliche Aufgaben benötigt werden. Viele Beschäftigte greifen daher bereits eigeninitiativ zu öffentlichen KI-Tools – oft ohne Wissen der IT-Abteilungen und mit erheblichen Sicherheitsrisiken für sensible Unternehmensdaten. Generative KI bietet hier einen vielversprechenden Ansatz, indem sie wiederkehrende administrative Prozesse automatisiert und das Personal entlastet. Allerdings erfordert der KI-Einsatz gerade in der Energiewirtschaft besondere Sorgfalt, da Unternehmen als Betreiber kritischer Infrastrukturen höchste Sicherheitsstandards einhalten müssen.

Auch die UKA-Gruppe, ein führender Projektentwickler für erneuerbare Energien, stand 2024 vor dieser Herausforderung. Das Unternehmen stellte fest, dass viele Mitarbeitende bereits öffentliche KI-Tools wie ChatGPT nutzten – mit erheblichen Risiken für sensible Projektdaten. Statt diese Nutzung zu verbieten, führte UKA „Business GPT“ der Telekom MMS ein. Die Deutsche Telekom betreibt diese DSGVO-konforme SaaS-Lösung auf Basis der Microsoft Azure Cloud vollständig in Europa. Dadurch können Unternehmen eigene Dokumente für KI-gestützte Analysen importieren, während eine rollenbasierte Zugriffssteuerung die Datenintegrität sichert.

Foto: UKA Group

Praxisbeispiel UKA: KI effektiv nutzen mit maßgeschneiderten KI-Assistenten

Um die Vorteile von Business GPT optimal zu nutzen, hat die UKA-Gruppe gemeinsam mit der Telekom MMS drei maßgeschneiderte KI-Assistenten für ihre spezifischen Anforderungen entwickelt. „Übersetzungs-Ulla“ unterstützt bei der Übersetzung technischer Dokumente, „Korrektur-Konrad“ übernimmt das sprachliche Feintuning für Dokumente wie beispielsweise Projektunterlagen und „Protokoll-Pascal“ erstellt strukturierte Meeting-Zusammenfassungen.

Diese Assistenten haben sich laut UKA im Arbeitsalltag der Mitarbeitenden bewährt. Die Nutzung wächst stetig, wobei die automatische Protokollierung besonders effiziente Zeitersparnisse bringt. Bei Projektbesprechungen dokumentiert „Protokoll-Pascal“ die wichtigsten Punkte und Entscheidungen ohne zusätzlichen Aufwand. Gleichzeitig dient die Anwendung als zentraler Wissensspeicher für das Unternehmen. Die hinterlegten Dokumente machen Projekterfahrungen für alle Teammitglieder zugänglich und erleichtern so den Informationsaustausch sowie die Einführung neuer Prozesse erheblich.

Datenschutz als Grundlage für Vertrauen und Innovation

Der erfolgreiche Einsatz von Business GPT bei der UKA-Gruppe zeigt, wie wichtig ein sicherer und klar definierter technischer Rahmen für Innovation ist. Das Zusammenspiel aus Cloud‑Architektur, Betriebsmodell und Compliance-Richtlinien der Telekom‑Lösung bildet die Grundlage für vertrauenswürdige KI‑Anwendungen. So setzen Unternehmen generative KI verantwortungsvoll ein und erfüllen gleichzeitig regulatorische Anforderungen wie die DSGVO und den EU AI Act – ein entscheidender Faktor gerade für kritische Infrastrukturen wie die Energiebranche.

Auf dieser sicheren Basis entwickelt die UKA‑Gruppe ihre KI‑Strategie gezielt weiter. Schulungen, interne Leitfäden und praxisnahe Hilfen fördern den kompetenten Umgang mit der Technologie und unterstützen einen offenen Kulturwandel im Unternehmen. Mandy Günzel, IT‑Co‑Head bei UKA, betont: „Wir wollen KI langfristig fest in unsere Abläufe integrieren und dabei die Ideen unserer Mitarbeitenden nutzen, um deren Potenzial gezielt in den Arbeitsalltag zu bringen.“

Weitere Informationen: www.telekom-mms.com/bgpt

 

Ein Beitrag von: