Journalismus 02. Mrz 2022 Von Heinz Wraneschitz

Künstliche Intelligenz: Blackbox mit vielen Gefahren und viel Nutzen

Im Journalismus geht die Angst um, Software könnte den Menschen ersetzen. Vor allem die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz (KI) jagen Angst und Schrecken ein, aber enthalten auch große Chancen.

Ein Symbolbild für Datenvernetzung: Künstliche Intelligenz (KI) kann helfen, sich in vernetzten, komplexen Systemen schneller zurechtzufinden. Das kann auch im Journalismus helfen; andererseits fürchtet mancher Journalist, manche Journalistin, KI würde womöglich den Mensch in der Redaktion irgendwann überflüssig machen.
Foto: Heinz Wraneschitz

Künstliche Intelligenz (KI) boomt scheinbar überall. Start-ups wollen KI „zum Wohl der Gesellschaft einsetzen“; KI sorgt „für mehr Sicherheit im küstennahen Schiffsverkehr“; KI soll „helfen, aus Bahn, Fahrrad oder Auto je nach aktueller Situation das beste Verkehrsmittel zu wählen“; ein „neuer KI-Algorithmus generiert innovative Substanzen in Medizin, Batterieforschung oder Materialwissenschaft auf Basis von gewünschten Eigenschaften“ – nur ein paar Meldungen der letzten Zeit aus dem Informationsdienst Wissenschaft (idw).

Im tagtäglichen Journalismus hingegen ist KI, auch als artifizielle Intelligenz (Artificial Intelligence, AI) bekannt, bereits vielfach präsent. Aber nein: Auch wenn Fußballspiel- und Wetterberichte oder Börsennachrichten tatsächlich oft von Computern generiert werden, sind sie beileibe nicht die einzigen Textgestaltungsanwendungen für die KI.

Radio: Der treue Alltagsbegleiter steht vor digitaler Zerreißprobe

Gerade im Zusammenhang mit automatisch generierten Nachrichtentexten wird KI gerne auch mal Roboterjournalismus genannt. Tritt KI möglicherweise genau deshalb in fiktionalen Filmen gerne in Roboterform auf? Bekanntlich gibt es solch liebenswerte Menschmaschinen wie C-3PO in Star Wars – aber eben auch Furcht einflößende wie den Terminator. Passend dazu wartet denn auch Annette Leßmöllmann vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit diesem einst von Arnold Schwarzenegger dargestellten mörderischen Roboter auf, wenn sie die Gretchenfrage stellt: „Ist solch superintelligente KI für Menschen noch beherrschbar?“

Künstliche Intelligenz: Wissenschaft muss Transparenz schaffen, was KI kann und macht

Artikel weiterlesen?

Erhalten Sie Zugang zu allen kostenpflichtigen VDI nachrichten Plus-Beiträgen (Vn+)

Monatsabo VDI nachrichten Plus
mit wöchentlichem News-Alert
Das Abo ist monatlich kündbar.
7,99 EUR/Monat
1 Monat kostenlos testen

Jetzt abonnieren

Jahresabo VDI nachrichten Plus
mit wöchentlichem News-Alert
Das Abo ist monatlich kündbar.
92 EUR/Jahr
1 Monat kostenlos testen

Jetzt abonnieren

Oder Sie werden VDI-Mitglied und lesen im Rahmen der Mitgliedschaft Vn+

Jetzt Mitglied werden

Themen im Artikel

Ein Beitrag von:

Stellenangebote

WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG

Testingenieur Firmware (m/w/d)

Klingenberg am Main
WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG

Elektronikentwickler IIoT Firmware (m/w/d)

Klingenberg am Main
Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Professur (W2) Virtuelle Produktentwicklung

Jena
Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Professur (W2) Grundlagen der Elektrotechnik

Jena
Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Professur (W2) Strömungslehre und Thermodynamik

Jena
Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth

Professur (m/w/d) für das Gebiet Mathematik und Ingenieurwissenschaften

Wilhelmshaven
Bundesanstalt für Straßenwesen

Ingenieurin/Ingenieur (m/w/d) mit einem Diplom/Bachelor des Maschinenbaus, der Mechatronik oder der Elektrotechnik

Bergisch Gladbach
Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe

W 2-Professur Elektronik

Lemgo
Universität Ulm

Referent/in (m/w/d) für Technologietransfer und Projektmanagement

Ulm
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst

Professur (W2) für das Lehrgebiet Green Building Systems

Holzminden
Zur Jobbörse

Das könnte Sie auch interessieren

Empfehlungen des Verlags

Top 5 aus der Kategorie Informationstechnik