Bildung 17. Okt 2022 Von Chris Löwer Lesezeit: ca. 3 Minuten

Internet of Things (IoT) – Ausbildung hinkt Entwicklungen hinterher

Ohne das Internet der Dinge (IoT) scheint nichts mehr in der Industrie zu gehen. Doch versierte Fachkräfte fehlen – und auf den Lehrplänen klaffen in dieser Hinsicht Lücken. Immerhin: Besserung ist in Sicht.

Ein Leuchtturm: Das US-Softwareunternehmen PTC hilft sich selbst und bildet IoT-Fachkräfte aus. Zudem hat es ein „Education Program“ aufgelegt, das fachlich zwischen Industrie und Bildungseinrichtungen vermitteln soll, indem es Lehrende, Schüler und Studierende dabei unterstützt, sich mit den digitalen Technologien und neuesten Entwicklungen vertraut zu machen.
Foto: PTC

Vom Fitnesstracker über das Smarthome bis zu Industrie 4.0: Überall steckt das Internet drin. Das Internet der Dinge (IoT) vernetzt digitale Produkte über das Web. Das ist die Zukunft. Und die ist: Jetzt. Nur leider mangelt es an Fachkräften, die diese Zukunft voranbringen. Ingenieurinnen und Ingenieure sind wohl noch zu sehr in ihren fachlichen Silos unterwegs. „Insbesondere in den Bereichen KI und IoT, also an den Schnittstellen zu Maschinen und produktionsnahen Umgebungen, benötigen Ingenieure heute eine interdisziplinäre Kompetenz“, konstatiert Alexander Raschke, Vorstand des Personaldienstleisters Etengo, und erblickt zugleich einen Mangel daran. Und an geeigneten Ausbildungsmöglichkeiten. Damit ist er nicht allein.

„Wir erleben gegenwärtig in der Digitalisierung einen massiven Schub an Professionalisierung und Arbeitsteilung“, sagt René Gruner, Manager Digital Technology & Engineering bei der Personalberatung Hays. Einerseits benötige man Spezialisten, die das Fachliche perfekt beherrschen. „Andererseits brauchen wir aber auch Mitarbeitende, die die Ergebnisse von Softwareentwicklung oder IoT innerhalb eines Unternehmens umsetzen und einordnen können“, betont Gruner und beklagt: „Betrachtet man beispielsweise die Ingenieurausbildung, kann hohe Fachlichkeit aber auch zu einem Hemmschuh werden. Denn hier werden meist hochkompetente Kräfte in die Wirtschaft entlassen, die nur eine geringe Flexibilität aufweisen.“ Doch genau diese entwickelt sich zu einer Art Kernkompetenz, da sich Berufsbilder durch die rasante technologische Entwicklung schnell wandeln.

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