Bildung 19. Aug 2022 Von Claudia Burger

NRW, Sachsen-Anhalt und Bremen sind Schlusslichter bei der Bildung

Der neue Bildungsmonitor der wirtschaftsnahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) sieht die Bundesländer Bayern und Sachsen an der Spitze.

Die Ministerin für Schule und Bildung von Nordrhein-Westfalen Dorothee Feller begleitet Erstklässler bei der Einschulung am Tag der landesweiten Auftaktaktion „Brems Dich! Schule hat begonnen“ der Landesverkehrswacht Nordrhein-Westfalen. Wenn es nach der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) geht, sollte sich Feller in puncto Investitionen in die Bildung allerdings nicht bremsen. Laut Bildungsmonitor liegt NRW auf dem drittletzten Platz im Ranking.
Foto: IMAGO/Political-Moments

Obwohl Bremen im neu eingeführten Bewertungsmaßstab „Digitalisierung“ Platz eins belegt, ist es Schlusslicht im Gesamtranking des Bildungsmonitors der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Hier können nach wie vor Sachsen und Bayern als Klassenbeste glänzen. Ihnen folgen Thüringen und Hamburg auf den Plätzen drei und vier. Am anderen Ende der Skala belegen Brandenburg und Nordrhein-Westfalen punktgleich den 13. Platz. Sachsen-Anhalt rutscht auf den 15. Platz vor dem Schlusslicht Bremen auf Platz 16.

Schulabbrecherquoten bleiben auf hohem Niveau

Der Geschäftsführer der INSM, Hubertus Pellengahr, vermisst Ehrgeiz und Entschlossenheit bei vielen Mitgliedern der Kultusministerkonferenz: „In fast der Hälfte der Bundesländer haben sich die Bildungssysteme seit 2013 unterm Strich verschlechtert. In wohlklingenden Reden wird von Chancengerechtigkeit gesprochen, bei den viel zu hohen Schulabbrecherquoten tut sich aber seit Jahren kaum etwas. Das trifft vor allem Kinder ausländischer Herkunft hart. Neue Laptops oder Tabletcomputer werden monatelang nicht ausgepackt, da sich niemand für die Installation von Programmen zuständig fühlt oder Datenschutzbedenken im Weg stehen. Unser Bildungsföderalismus hat viele Vorteile. Sie werden nur viel zu selten genutzt.“ Nordrhein-Westfalen gehört aus Sicht der wirtschaftsnahen Initiative mit seinem Bildungssystem zu den Schlusslichtern in Deutschland.

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Bildungsausgaben in NRW zu gering

Besonders schlecht schnitt NRW unter anderem beim Thema Bildungsausgaben ab. Verglichen mit den anderen Ländern gab NRW im Verhältnis zu seinen sonstigen Ausgaben den geringsten Betrag für seine Schulen aus. Auch die Betreuungssituation ist laut Studie trotz Verbesserungen nach wie vor schlechter als in den anderen Ländern. Zum ersten Mal wurde im Bildungsmonitor auch die Digitalisierung betrachtet. Hier lag NRW im Mittelfeld (Platz acht). Der Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wird seit 2004 jährlich im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erhoben, die von der Metall- und Elektroindustrie finanziert wird.

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