Studium zur Mobilität der Zukunft 30. Sep 2022 Von Wilfried Urbe Lesezeit: ca. 3 Minuten

Künstliche Intelligenz in der Fahrzeugtechnik animiert zum Neudenken

Ingenieure und Ingenieurinnen, die Fahrzeugtechnik auf ein zeitgemäßes Niveau heben möchten, müssen nicht jeden technischen Prozess im Detail kennen, sie müssen Methodenkompetenz beherrschen, meint Frank Diermeyer von der TU München. Geforscht wird bis an die Grenzen der Automation. Und im Hochschulverbund.

Am Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik der TU München haben Studierende und Wissenschaftler auf dem Dach eines Versuchsträgers neben drei Kameras und einem Lidarsensor noch GPS und LTE-Antennen angebracht. Die Forschung dient der Entwicklung autonomen Fahrens.
Foto: Andreas Heddergott /TUM

Die Transformation von Mobilität ist überall spürbar. Und die Nachfrage nach entsprechenden Fachkräften ebenfalls. „Um unsere Standorte etwa mit Elektroladesäulen auszurüsten, benötigen wir spezielles Know-how. Ebenso für unsere Kunden, wenn wir sie auf ihr individuelles Mobilitätsverhalten hin beraten.“ Das sagt Heinz-Dieter Tiemeyer, Inhaber der Tiemeyer AG, eine der größten automobilen Handelsgruppen Deutschlands.

Aber nicht nur hier, überall in Wirtschaft und Gesellschaft werden Lösungen sowie entsprechendes Know-how gesucht. Entsprechend haben sich an der Technischen Universität München inzwischen drei Bereiche etabliert: automatisiertes Fahren, Elektromobilität und Mobilität insgesamt. Mitglied der Lehrstuhlleitung ist Frank Diermeyer. Den grundsätzlichen Ansatz für die Lösung der aktuellen Mobilitätsfragen beschreibt er folgendermaßen: „Grundsätzlich müssen mehr Menschen in ein Fortbewegungsgefährt. Etwa automatisierte Taxen oder Shuttles. Es gibt dazu Untersuchungen, die belegen, dass sie allein noch nicht die Lösung sind, denn diese ,Gefäße‘ müssen mehrfach belegt sein.“ Darüber hinaus spielten Disziplinen, die regenerative Maßnahmen sowie Energie-IT in den Blick nehmen, bei der Ausbildung eine viel größere Rolle als zuvor.

Datenschutz beim autonomen Fahren befürchtet

Auch beim klassischen Fahrzeugbau sind KI-Tools inzwischen alltäglich

Aber sollten Ingenieurinnen und Ingenieure der Zukunft nun eher als Generalisten oder eher auf bestimmte Fachgebiete fokussiert sein?

Angebot wählen und sofort weiterlesen

  • Alle Beiträge auf vdi-nachrichten.com
  • Monatlich kündbar

Oder werden Sie VDI-Mitglied und lesen im Rahmen der Mitgliedschaft Vn+.

Jetzt Mitglied werden
Ein Beitrag von:

Stellenangebote

Hensoldt Sensors GmbH

Systemingenieur*in Sekundärradar / IFF (m/w/d)

München/Taufkirchen
HENSOLDT Sensors GmbH

Head of N&G Radar Planning & Cables (w/m/d)

Ulm
HENSOLDT Sensors GmbH

Junior Systemingenieur*in Produktentwicklung (w/m/d)

Ulm
HENSOLDT Optronics GmbH

SAP Consultant EWM / Logistics / TM (w/m/d)

Oberkochen, Ulm
HENSOLDT AG

Corporate Finance und Treasury Risk Manager*in (w/m/d)

Ulm, München/Taufkirchen
HENSOLDT Sensors GmbH

Governmental Business Development Manager Naval Solutions Germany (w/m/d)

verschiedene Standorte
Hensoldt Sensors GmbH

Technische*r Projektleiter*in für Airborne Electronic Warfare Solutions (w/m/d)

Ulm
Hensoldt Sensors GmbH

Produktmanager*in Radarwarner und R-ESM / ELINT im Bereich Spectrum Dominance (w/m/d)

Ulm
Hensoldt Sensors GmbH

Technische*r Projektleiter*in für Airborne Electronic Warfare Solutions (w/m/d)

Ulm
Hensoldt Sensors GmbH

Head of Digital Electronics Excellence (w/m/d)

Ulm
Zur Jobbörse

Das könnte Sie auch interessieren

Empfehlungen des Verlags

Meistgelesen aus der Kategorie Studium