Fokus Fahrradklau 27. März 2023 Von Barbara Willms Lesezeit: ca. 4 Minuten

Fahrradversicherungen: Auf diese Klauseln müssen Sie achten

Das Angebot an Diebstahlpolicen für Fahrräder ist groß. Fallstricke lauern im Kleingedruckten. Ein aktueller Test hilft weiter.

Einfache Draht- oder Kettenschlösser knacken Raddiebe mit dem geeigneten Werkzeug vor Ort. Unbefestigte Räder nehmen sie mit und widmen sich dem Schloss dann in aller Ruhe.
Foto: PantherMedia / Corepics

Die schlechte Nachricht Nummer eins: Es geht um 110 Mio. €, die verschwinden. So hoch ist die Summe der Schäden, die jährlich in Deutschland durch Fahrraddiebstahl entsteht. Zwar ist die Zahl der Diebstähle coronabedingt zuletzt leicht zurückgegangen – da aber gleichzeitig mehr konventionelle teure Räder und mehr E-Bikes angeschafft und entwendet wurden, hat sich an der Schadenssumme so gut wie nichts geändert.

Gutes Rad ist teuer. Mit vermehrter Nutzung von E-Bikes und Pedelecs stieg der durchschnittliche Wert zuletzt sogar deutlich. So blieb die Schadensumme durch Raddiebstähle hoch, auch wenn zuletzt vermutlich infolge der Coronapandemie weniger Bikes entwendet wurden.

Damit nicht genug. Die schlechte Nachricht Nummer zwei lautet nämlich: Nur knapp jeder zehnte Fahrraddiebstahl wird aufgeklärt. Sprich: Was weg ist, ist weg. Der Bestohlene muss sich also wohl oder übel um Ersatz bemühen. Damit es beim Ärger bleibt und nicht noch die Kosten für den Neuerwerb des Rades dazu kommen, empfiehlt sich eine Fahrradversicherung.

Aber hier kommt auch schon die gute Nachricht: Immer mehr Versicherungsunternehmen bieten entsprechende Policen gegen Fahrraddiebstahl an, pur oder mit weiteren Bausteinen.

Wer eine passende, möglichst preisgünstige Versicherung abschließen will, muss allerdings genau wissen, wie die Vertragsbedingungen aussehen. Denn dort lauert eine Reihe von Klauseln, mit deren Hilfe sich die Versicherer im Schadensfall gerne aus der Verantwortung mogeln.

Die günstigste Fahrradversicherung gibt es schon ab 32 € im Jahr

Julian Chudoba, wissenschaftlicher Leiter des Projekts „Fahrradversicherungen im Test“ bei der Zeitschrift Finanztest der Stiftung Warentest, erklärt, worauf es ankommt: „Generell sollten Sie natürlich darauf achten, dass der Leistungsumfang bei Preisgleichheit möglichst groß ist. Da gibt es erhebliche Unterschiede. Und dann ist zum Beispiel wichtig, ob das Rad nur ab- oder fest angeschlossen sein muss und ob bestimmte Schlossarten vorgegeben werden. Je weniger Einschränkungen, umso besser.“ Finanztest vergleicht in der aktuellen Ausgabe 100 Tarife von 43 Anbietern. Der günstigste kostet gerade einmal 32 € im Jahr.

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