Wirtschaftspolitik 14. Mrz 2022 Von Thomas A. Friedrich

Macron will mehr Europa wagen – die übrigen Regierungschefs zögern

Wird nach dem auf Pump finanzierten Coronaaufbauplan mit 750 Mrd. € als Nächstes ein Ukrainekriegsfonds aus europäischen Töpfen finanziert?

Die EU-Regierungschefs beim Sondergipfel am 10. März 2022 im Schloss Versailles.
Foto: Imago Images/ZUMA Wire/Chigi Palace Press Office/ Filippo Attili

Die von Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron beim EU-Sondergipfel angestoßene Idee über die Einrichtung eines „EU-Resilienzfonds“ fand beim zweitägigen Treffen auf Schloss Versailles wenig Widerhall. Ein Resilienzplan vergleichbar dem 750 Mrd. € schweren Coronaaufbaufonds könnte die Folgen der russischen Sanktionen für die europäische Wirtschaft abfedern, so Macrons Vorschlag. „Wir befinden uns im Krieg“, hatte der französische Staatspräsident zu Jahresbeginn 2020 den Kampf gegen die Coronapandemie in einer Fernsehansprache mit martialischen Worten umschrieben.

Jetzt im veritablen blutigen Krieg in der Ukraine stößt der ambitionierte Europäer mit seiner Vision von einer souveränen EU in der Verteidigungs-, Wirtschafts- und Finanzpolitik bei den 26 übrigen EU-Staats- und Regierungschefs auf Unverständnis.

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