Studie zu IT-Freiberuflern 07. Jul 2021 Von Silvia Hänig

Externe Spezialisten etablieren sich fest in der IT-Organisation

Noch vor nicht allzu langer Zeit kauften Unternehmen externe IT-Fachkräfte ein, um Lastenspitzen auszugleichen. Dieses Szenario hat sich komplett verändert, zeigt die aktuelle IT-Freiberuflerstudie 2021.

Während der Corona-Krise schätzten Unternehmen besonders die hohe Flexibilität ihrer freiberuflichen IT-Experten, ergab eine aktuelle Studie.
Foto: PantherMedia / Viktor Cap

Trotz einer krisenbedingten Auftragsdelle um durchschnittlich 25 % (fünf Arbeitswochen) blicken viele IT-Freiberufler optimistisch in die Zukunft, verweisen sogar auf stabile Geschäfte. Auch für die andere Seite des Vertrags, die Unternehmensentscheider, hat die regelmäßige Zusammenarbeit mit IT-Freiberuflern in den letzten zwölf Monaten an Bedeutung gewonnen. So die zentralen Ergebnisse der IT-Freiberuflerstudie, zu der IDG Research Services in Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern wie Hays, Etengo und Ferchau rund 400 Unternehmensentscheider und 120 IT-Freiberufler befragt hat. Laut der Erhebung schätzten die Unternehmen in den vergangenen Monaten besonders das spezifische Fachwissen sowie die hohe Flexibilität ihrer freiberuflichen Experten. Rund die Hälfte aller befragten Entscheider sehen die größten Vorteile in einer schnellen Verfügbarkeit, gekoppelt mit sofortigem Know-how-Transfer bei Zukunftsthemen wie IT-Security, Cloud-Computing oder Digitalisierung. 33 % von ihnen legen den Betrieb ihrer Legacy-Systeme sogar komplett in die Hände ihrer freiberuflichen Mitarbeiter.

Mehr als die Hälfte der IT-Mitarbeiter ist nicht angestellt

Vor diesem Hintergrund wundert es nicht, dass sich der Anteil externer Mitarbeiter in den IT-Abteilungen mittlerweile auf über 53 % beläuft. Tendenz steigend. Demnach ist jeder dritte Mitarbeiter in diesem Bereich selbstständiger IT-Experte. Der übrige Teil der Mitarbeiter setzt sich laut Erhebung aus Mitarbeitern in Arbeitnehmerüberlassung (15 %) sowie externen Kräften von System- und Beratungshäusern (19 %) zusammen. Der Anteil der internen Festangestellten liegt demgegenüber bei rund 46 %. Interessantes Detail: Bei nur noch rund 5 % der Organisationen besteht der eigene IT-Bereich mit über 80 % noch aus eigenen IT-Mitarbeitern. Dazu Alexander Raschke, Vorstand von Etengo: „Die Ergebnisse zeigen: Unternehmen realisieren zunehmend, dass ihre Prozesse noch stärker flexibilisiert werden müssen, wenn es darum geht, Projekte, insbesondere im Digital- und IT-Bereich, umzusetzen.“

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