Arbeitsmarkt 08. Nov. 2024 Von Claudia Burger Lesezeit: ca. 2 Minuten

Deutschland beliebtestes Land bei ausländischen Forschern in Europa

Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren zur wichtigsten Anlaufstelle für internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Europa entwickelt. Das hat der Akademische Austauschdienst ermittelt.

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Deutschland liegt in der Beliebtheitsskala ausländischer Forscher und Forscherinnen auf Platz zwei in der Welt.
Foto: PantherMedia / JanPietruszka

Deutschland liegt in Europa in der Beliebtheitsskala ausländischer Forschender nun vor Großbritannien. Das haben Daten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ergeben. Rund 75 000 internationale Forschende arbeiteten im Jahr 2021 an deutschen Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen, darunter etwa 4000 Professorinnen und Professoren. Nur die USA verzeichneten mit 86.000 Forschenden aus dem Ausland noch höhere Zahlen. Neuere Daten liegen dem DAAD aufgrund der internationalen Vergleichbarkeit bislang nicht vor. Die größte Gruppe stellten Forschende aus Indien dar (6700), vor China (5900) und Italien (5800). Die hohe Qualität der deutschen Hochschulen und ihre internationale Verflechtung machen Deutschland als Wissenschaftsstandort „sehr attraktiv“, erklärte DAAD-Präsident Joybrato Mukherjee. Die größte Gruppe der internationalen Gastwissenschaftler ist mit einem Anteil von 44 % dem Fachgebiet Mathematik und Naturwissenschaften zuzuordnen. Mit großem Abstand folgen die Geisteswissenschaften (14 %), die Ingenieurwissenschaften sowie die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (jeweils 13 %).

Forscher und Forscherinnen aus Deutschland bevorzugen die USA

Das wichtigste Gastland für Forschende aus Deutschland bleiben mit großem Abstand die USA, gefolgt vom Vereinigten Königreich und Frankreich. In den USA wurden dabei allein 16 % aller geförderten Gastaufenthalte absolviert, im Vereinigten Königreich 7 % und in Frankreich 6 %. Die beiden größten Gruppen der deutschen Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler im Ausland sind mit Anteilen von jeweils 24 % den Fachgebieten Mathematik und Naturwissenschaften sowie Geisteswissenschaften zuzuordnen

Deutschland steht auch bei Studierenden hoch im Kurs

Auch bei internationalen Studierenden sind deutsche Hochschulen gefragt. Im Wintersemester 2023/2024 waren laut DAAD etwa 379.900 Studierende aus dem Ausland an deutschen Hochschulen eingeschrieben, was einem Anstieg von 3 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch dabei ist Indien das wichtigste Herkunftsland (49.000), gefolgt von China (38.700) und der Türkei (18.100). Die Zahl deutscher Studierender im Ausland lag im Jahr 2021 bei rund 138.000. Die beliebtesten Zielländer sind Österreich, die Niederlande und die Schweiz. Die meisten internationalen Studierenden waren an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen eingeschrieben, (78.500), gefolgt von Bayern (61.400) und Berlin (40.800).

 

 

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