Nationale Sicherheit bedroht? 19. Apr 2024 Von Dominik Hochwarth Lesezeit: ca. 1 Minute

China lässt Whatsapp und Threads aus dem App Store löschen

Wegen angeblicher Bedenken rund um die nationale Sicherheit musste Apple Whatsapp und Threads aus dem chinesischen App Store löschen.

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In China sind westliche Kommunikations-Apps grundsätzlich blockiert, konnten aber im App Store heruntergeladen und über eine VPN-Verbindung genutzt werden. Diese Lücke wurde nun geschlossen.
Foto: PantherMedia / DzmitRock87@gmail.com

Die chinesische Regierung ließ die Chat-Anwendung Whatsapp von Apple aus dem chinesischen App Store entfernen. Apple betonte am Donnerstag, dass das Unternehmen die Gesetze der Länder einhalten müsse, in denen es tätig ist. Ebenso wurde Threads, eine App des Facebook-Konzerns, die mit Elon Musks Plattform X konkurriert, aus dem Store entfernt. Die chinesische Internet-Regulierungsbehörde begründete diese Entscheidung mit Bedenken zur nationalen Sicherheit, wie der iPhone-Konzern unter anderem dem „Wall Street Journal“ mitteilte.

In China sind westliche Kommunikations-Apps grundsätzlich blockiert, können jedoch über VPN-Dienste genutzt werden. In diesem Fall lässt sich nicht erkennen, dass aus China darauf zugegriffen wird, da der Datenverkehr umgeleitet wird. Auf diese Weise ließen sich einige dieser Apps wie Whatsapp trotzdem aus dem App Store herunterladen. Durch deren Entfernung schließt sich eine Lücke in der „großen chinesischen Firewall“, mit der die Regierung den Zugang zu Internetinformationen kontrolliert.

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Zwischen den USA und China herrscht derzeit eine angespannte Atmosphäre, insbesondere im Bereich der Apps. Ein Gesetzentwurf im US-Kongress, der einen Eigentümerwechsel der populären Video-App Tiktok erzwingen soll, sorgt für Spannungen. Tiktok, dessen Mutterkonzern Bytedance oft als chinesisches Unternehmen angesehen wird, wehrt sich gegen diese Darstellung und verweist auf internationale Investoren als Mehrheitseigner. Die chinesische Regierung hat empört auf den politischen Druck aus den USA reagiert. Das Gesetz wurde bereits im Repräsentantenhaus verabschiedet und wird nun im Senat behandelt, wo es bald angenommen werden könnte. (dpa/hoc)

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