Infrastruktur 07. Sep 2022 Von Gerhard Kafka

Mehr Tempo beim Glasfaserausbau

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) hat jetzt seine Marktanalyse 2022 zum Glasfaserausbau vorgelegt. Ein wichtiges Ergebnis: Nachhaltigkeitsthemen gewinnen auch in der Telekommunikationsindustrie immer mehr an Bedeutung.

Glasfaserausbau: Überall in Deutschland bauen Anbieter wie hier die Deutsche Telekom ihr Glasfasernetz weiter aus und bringen die Digitalisierung damit weiter voran.
Foto: Deutsche Telekom/Marc-Steffen Unger

Die Bundesregierung hat im Juli 2022 in der Gigabitstrategie die politischen Ziele für den flächendeckenden Glasfaserausbau klar definiert: „Übergeordnetes Ziel der Bundesregierung für ein modernes Deutschland ist die flächendeckende energie- und ressourceneffiziente Versorgung mit Glasfaseranschlüssen bis ins Haus und dem neuesten Mobilfunkstandard. Und zwar überall dort, wo Menschen leben, arbeiten und unterwegs sind – auch in ländlichen Gebieten. Diese Ziele sollen bis 2030 erreicht werden“, heißt es dort. In einem ersten Schritt sei bis Ende 2025 die Versorgung mit Glasfaseranschlüssen auf 50 % aller Haushalte und Unternehmen zu erhöhen. Im Vergleich zu Mitte 2021 entspreche dies einer Verdreifachung bzw. einem Zuwachs von rund 15 Mio. Anschlüssen.

Glasfaserausbau: Akzeptanz könnte besser sein

Am Dienstag hat der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) eine umfassende Gesamtmarktanalyse zur Entwicklung des Glasfaserausbaus in Deutschland und damit eine Wasserstandsmeldung zur Zielerreichung vorgelegt. Im Breko sind 426 Unternehmen aus dem Telekommunikationssektor vertreten – darunter etwa 230 Netzbetreiber. Kerngeschäft der Mitgliedsunternehmen ist der Glasfaserausbau in Deutschland.

Aktuell liegt die Glasfaserabdeckung in Deutschland bei 26 %. Grafik: Breko Marktanalyse 2022

Branchenverband drängt auf schnelle Genehmigungsverfahren beim Glasfaserausbau

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