Umwelt: Pflanzenreste werden Rohstoff statt CO2-Quelle 05. Apr 2022 Von Patrick Schroeder

Ökopapier aus Ananas

Betreiber von Ananasplantagen verbrennen jedes Jahr Millionen Tonnen Pflanzenblätter. Das Start-up Eco:fibr gewinnt daraus lieber Zellulose für die Herstellung von Papierwaren.

Bei der Ananasernte fallen Berge von stacheligen Blättern an. Bisher werden sie in aller Regel chemisch getrocknet und auf dem Feld verbrannt.
Foto: Eco:fibr

Costa Rica ist der weltweit größte Produzent von Ananas. Auf einer Anbaufläche von rund 40 000 ha wachsen jedes Jahr etwa 3,4 Mio. t Früchte. Und alle Jahre wieder sehen die Felder nach der Ernte aus wie ein Schlachtfeld. Sie sind übersäht mit dicken und stacheligen Pflanzenblättern, die sich kaum kompostieren lassen. Ein 4,5 Mio. t schweres Problem für Bauern. Sie müssen die Blätter mit Chemikalien trocknen und anschließend verbrennen. Pro Hektar zahlen sie dafür bis zu 2500 $. Und sorgen für CO2-Ausstoß und eine Belastung des Grundwassers.

Vor dem bisher üblichen Verbrennen werden die Pflanzenreste chemisch getrocknet.
Foto: Eco:fibr

„Die gute Nachricht: Zukünftig wird es nicht mehr nötig sein, die Pflanzenblätter zu verbrennen“, sagt Julian Kolbeck, Mitgründer des hannoverischen Start-ups Eco:fibr. „Denn wir haben eine Möglichkeit gefunden, aus dem Material Zellstoff für umweltfreundliches Papier zu gewinnen.“

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