CO2 in der Stahlproduktion 07. Apr 2022 Von Iestyn Hartbrich

Direktreduktion: Diese Technik wird den Hochofen beerben

Für das Kernaggregat der wasserstoffbasierten Stahlproduktion, die Direktreduktionsanlage, gibt es nur zwei maßgebliche Anlagentypen. Ein Technikvergleich.

Die optimale Reaktorbreite für die Energiron-Technologie liegt laut dem Anlagendesigner Tenova bei 6,7 m bis 7 m. Das entspricht einer Jahreskapazität von 2,5 Mio. t bis 2,7 Mio. t Eisen. Große Reaktoren sind bis zu 35 m hoch.
Foto: Energiron

Die Stahlkonzerne in Deutschland stehen vor kolossalen Investitionen. Die Nummer 1, Thyssenkrupp spricht von 7 Mrd. €, Salzgitter von 3 Mrd. € bis 4 Mrd. €, ebenso wie die Stahl-Holding-Saar. Hinzu kommen ArcelorMittal und die Hüttenwerke Krupp-Mannesmann. Insgesamt veranschlagen die Hersteller mindestens 15 Mrd. € für den Aufbau einer CO2-ärmeren Stahlproduktion bis 2045.

Der Großteil davon wird für Direktreduktionsanlagen (DRI-Anlagen) benötigt. Das sind großindustrielle Aggregate, in denen aus Eisenerz (Fe2O3) Eisen hergestellt wird. Weltweit gibt es davon nur zwei maßgebliche Typen: Midrex und Energiron. Midrex ist zugleich der Name des US-Unternehmens, das die Anlagen plant. Energiron ist eine Gemeinschaftsentwicklung der italienischen Anlagenentwickler Tenova und Danieli. In einigen wesentlichen Punkten unterscheiden sich die beiden Prozesse voneinander.

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