Diversity 14. Apr. 2023 Von Ines Gollnick Lesezeit: ca. 4 Minuten

Weibliche Vorbilder beeinflussen die Wahl bei Studium und Beruf

Die Soziologin Barbara Schwarze spricht über Denkweisen und Stereotype, die Frauen daran hindern, noch viel häufiger Mint-Studiengänge zu wählen.

Frauen in technischen Berufen sollten sichtbarer sein. Praxiserfahrung und Vorbilder spielen bei Mächen und jungen Frauen eine entscheidende Rolle bei der Berufswahl.
Foto: panthermedia.net/Monkeybusiness Images

VDI nachrichten: Frau Professor Schwarze, warum lehnen junge Frauen Mint-Studiengänge immer noch ab, obwohl sie die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik spannend finden?

Barbara Schwarze: Junge Frauen lehnen diese Mint-Studiengänge immer weniger ab. Aber viele Jahrzehnte lang waren Image, Studium und das berufliche Umfeld der Mint-Disziplinen überwiegend männlich geprägt. Dies hatte Einfluss nicht nur auf Schülerinnen, sondern auch auf ihre Lehr- und Beratungsfachkräfte, die Mediendarstellungen wie auch auf die Familien. Wir sehen aktuell durchaus Veränderungen. So liegt der Anteil von Frauen in den Mint-Fächern 2021 insgesamt bei 34 % bei den Studierenden im ersten Fachsemester. Sie erreichen im Studienbereich Mathematik bei den Bachelorabschlüssen über 40 % und in der Chemie knapp 48 %. Deutlich geringer ist ihr Anteil aber bei den Bachelorabschlüssen in der Informatik oder im Maschinenbau, wo etwas mehr als 20 % erreicht werden. In den technischen Disziplinen ist somit noch deutlich Luft nach oben.

Junge Frauen brauchen für ihre Karriere weibliche Vorbilder – und ein gutes Netzwerk

Auch die Erfahrungen an den Schulen spielen eine Rolle für die Berufswahl. Bereiten Schulen junge Frauen ausreichend auf ein Technik- bzw. Ingenieurstudium vor? 

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