Studium 24. Mrz 2023 Von Wolfgang Schmitz Lesezeit: ca. 3 Minuten

Drei Hochschulen gewinnen Wettbewerb „MINT für die digitale Welt“

Das Förderprogramm „MINT für die digitale Welt“ belohnt Hochschulen in Esslingen, Halle-Wittenberg und Nürnberg, die mit ihren Konzepten Impulse für interdisziplinäre Kooperationen auf digitaler Ebene setzen.

Zusammenarbeit ist bei der Technikforschung gang und gäbe. Interdisziplinäre Forschung mit anderen Fachbereichen ist längst nicht überall die Regel. Bei den drei ausgezeichneten Hochschulprojekten wird über Fachgrenzen hinaus gedacht.
Foto: PantherMedia / Gorodenkoff

Die Botschaft ist nicht neu: Junge Menschen gehen spielend leicht mit digitalen Endgeräten um – aber im wahrsten Wortsinn ist ihr Wissen nur „oberflächlich“. Was sich unter dem Display ihrer Handys und Laptops abspielt und welche gestalterischen Möglichkeiten Algorithmen bieten, ist auch vielen nicht bekannt, die eine technische Ausbildung anstreben.

An der Hochschule Esslingen will man diesem Übel nicht teilnahmslos zuschauen. Im Projekt „Digital Readiness and Didactics Improvement“ steht die Entwicklung digitaler Kompetenzen von Mint-Studierenden im Fokus. Um entsprechende Kompetenzen zu erfassen, wird ein „Digital Readiness Check“ durchgeführt. Darin wird ermittelt, wie Studienanfänger und Absolventinnen das eigene Kompetenzniveau einschätzen, wie es zu verbessern und wie es gegenüber möglichen Arbeitgebern zu dokumentieren ist. Zur Förderung dieses Konzeptes erhielt die Hochschule Esslingen im Rahmen des von Stifterverband und Mercedes-Benz-Fonds initiierten Wettbewerbs „MINT für die digitale Welt“ eine finanzielle Motivation in Höhe von 100 000 €.

Hochschule Esslingen: Entwicklung neuer Studienangebote

„Die Hochschule Esslingen hat das Ziel, dass wirklich alle Absolventen und Absolventinnen die digitalen Kompetenzen erwerben, die zur Gestaltung der digitalen Transformation in ihrem jeweiligen beruflichen Bereich notwendig sind“, sagt Andreas Rößler, an der Hochschule Prorektor Digitalisierung und Prozesse sowie Leiter der wissenschaftlichen Einrichtung „Digitale Transformation im Studium“.

In den Mint-Studiengängen ist noch reichlich Platz für junge Frauen

Haben junge Menschen denn so wenig Ahnung von der Materie? Rößler antwortet mit einem unmissverständlichen „Ja. Vielen Schulabgängern fehlen wesentliche und grundlegende digitale Kompetenzen. Und ein Teil der Studierenden überschätzt die eigenen Kompetenzen deutlich.“

Angebot wählen und sofort weiterlesen

  • Alle Beiträge auf vdi-nachrichten.com frei
  • 4 Wochen kostenlos
  • Monatlich kündbar

Oder werden Sie VDI-Mitglied und lesen im Rahmen der Mitgliedschaft Vn+.

Jetzt Mitglied werden
Ein Beitrag von:

Stellenangebote

Hochschule für angewandte Wissenschaften München

Professur für Produktentwicklung und Konstruktion (W2)

München
Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen

Architekt/in (m/w/d) Hochbau oder Bauingenieur/in (m/w/d) Hochbau für den Landesbau

Bernau, Cottbus, Frankfurt (Oder)
Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen

Ingenieur/in (m/w/d) für Gebäude- und Energietechnik für den Landesbau

Bernau
EVH GmbH

Fachingenieur Anlagenerrichtung (m/w/d)

Halle (Saale)
Wirtschaftsbetrieb Hagen AöR

Bauingenieur*in der Fachrichtung Straßenbau / Tiefbau oder vergleichbar

Hagen
Langmatz GmbH

Entwickler Elektronik Hardware/Software für Stadtinfrastruktur Projekte (m/w/d)

Garmisch-Partenkirchen
Technische Hochschule Bingen

W2-Professur (m/w/d) für die Lehrgebiete "Landtechnik und Automatisierung"

Bingen am Rhein
Volksbank eG

Abteilungsleiter (m/w/d) Gebäudemanagement, Verwaltung und Versorgung

Wolfenbüttel
Hochschule Merseburg

Professur (W2): Steuerungstechnik

Merseburg
Westsächsische Hochschule Zwickau (FH)

Laboringenieur (m/w/d) für Digitale Schaltungen, Mikroprozessortechnik, Nachrichtentechnik, Elektromagnetische Verträglichkeit

Zwickau
Zur Jobbörse

Das könnte Sie auch interessieren

Empfehlungen des Verlags

Top 5 aus der Kategorie Bildung