Bildung 07. Dez 2022 Von Ines Gollnick

Medienzentren als Impulsgeber für digitales Lehren und Lernen

Bundesweit helfen über 370 kommunale Medienzentren Schulen auf die Sprünge, wenn es um digitales Lehren und Lernen geht. Das in Köln ist noch im Aufbau.

Medienkompetenz erlernen ist für Kinder wichtig. Medienzentren sind Anlaufstelle für Pädagogen und Schülerinnen und Schüler. Sie beraten und bieten praktische Erfahrungen an.
Foto: panthermedia.net / verkoka

Das kommunale Medienzentrum der Stadt Köln übernimmt zukünftig eine zentrale Rolle bei der Bündelung und Umsetzung der vielen Aufgaben zur Digitalisierung der 259 städtischen Schulen. Dank eigener Räume und neuer Stellen werden Beratung, Schulung und eigenständiges Ausprobieren mobiler Geräte für den Unterricht in ganz neuer Form möglich sein.

„Wir wollen als größter Schulträger in NRW von der bedarfsgerechten Einzelausstattung in der jeweiligen Schule bzw. neben den Ad-hoc-Entscheidungen zur Digitalisierung, die durch Förderprogramme in der Pandemie ausgelöst worden sind, zu einer langfristigen Ausstattungsstrategie kommen. Dafür sehen wir es als unglaublich wichtig an, den Schulen regelmäßig einen Überblick darüber zu geben, was es an Möglichkeiten für die Digitalisierung in Schule gibt.“ Anne Lena Ritter, Leiterin des Amtes für Schulentwicklung in Köln

Die Einrichtung, die sich im Aufbau befindet, wird an das Amt für Schulentwicklung angedockt, das das Stadthaus in Deutz verlässt. 2023 sollen die rund 450 Mitarbeitenden in einen Bürokomplex nach Köln-Mülheim ins Schanzenviertel umziehen. Doch es finden bereits in der zweiten Jahreshälfte 2022 Workshops und Veranstaltungen unter der Ägide des Medienzentrums statt. Das komplette Leistungsspektrum kann jedoch erst nach dem Umzug zur Verfügung stehen. Die neue Institution wird aus kommunalen Mitteln des Amtes für Schulentwicklung finanziert. Jährlich sind 100 000 € veranschlagt.

Jedes Kind soll eine digitale Lernumgebung erfahren

Anne Lena Ritter, Leiterin des Amtes für Schulentwicklung in Köln, beschreibt ihren Anspruch: „Wir wollen als größter Schulträger in NRW von der bedarfsgerechten Einzelausstattung in der jeweiligen Schule bzw. neben den Ad-hoc-Entscheidungen zur Digitalisierung, die durch Förderprogramme in der Pandemie ausgelöst worden sind, zu einer langfristigen Ausstattungsstrategie kommen. Dafür sehen wir es als unglaublich wichtig an, den Schulen regelmäßig einen Überblick darüber zu geben, was es an Möglichkeiten für die Digitalisierung in Schule gibt.“

NRW, Sachsen-Anhalt und Bremen sind Schlusslichter bei der Bildung

Es gehe dabei nicht nur um die Frage, welche Möglichkeiten sich an Schule eröffnen und mit welchen Geräten gearbeitet werden soll. Ritter verweist darauf, dass zum Beispiel geklärt werden müsse, welcher technische Standard infrage komme. Um das zu klären, müssten alle Akteure und Akteurinnen beteiligt werden. Das entscheidende Ziel ist: „Jedes Kind, das in Köln die Schule besucht, soll davon ausgehen können, dass es unabhängig vom Kollegium oder von Schulleitungen, wo ganz unterschiedliche Initiativen ergriffen werden, eine digitale Lernumgebung erfährt“, so Ritter.

Auch andere Bundesländer setzen auf Medienzentren

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