Energieversorgung 27. Okt 2016 Stephan W. Eder

Deutsche Kraftwerke fahren auf Verschleiß

Revision im Kesselhaus: Der Anlagenbau klagt über rückläufige Wartung im Kraftwerkssektor.
Foto: Uli Deck/dpa

Doch der Status quo verdrängte dort in der letzten Woche die Innovation. Der Fachverband Anlagenbau (FBDR) sieht aktuell die Sicherheit der deutschen Stromversorgung gefährdet, weil die Bestandsanlagen zunehmend auf Abnutzung gefahren würden.

„Die Betreiber haben schlichtweg nicht mehr das Geld, um hier den Verschleiß vollständig zu ersetzen“, so FBDR-Geschäftsführer Reinhard Maaß. Und dieser würde ja durch die flexiblere Fahrweise noch deutlich anwachsen; Kraftwerke müssen heute weniger verschleißarme Grundlast fahren als früher und mehr die Schwankungen der Ökostromerzeugung ausgleichen, was die Materialien stärker belastet und die Lebensdauer der Komponenten verkürzt. Längst habe sich die Branche von einer vorbeugenden Instandhaltung verabschieden müssen, macht Maaß deutlich. „Das trifft die Branche hart, gefährdet aber auch die Sicherheit der Stromversorgung.“ Wenn nämlich ein ganzes Kraftwerk stillliegt, weil ein Bauteil kaputt ist.

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