Stromspeicher 03. Mai 2022 Von Martin Boeckh

Photovoltaiknutzer müssen sich weiter in Geduld üben

Noch immer warten zigtausend Nutzer von Photovoltaik-Stromspeichern der Leipziger EnBW-Tochter Senec auf die Wiederinbetriebnahme ihrer Speicher. Wann diese erfolgen wird, weiß selbst das Unternehmen nicht.

Auch nach über 20 Jahren können Photovoltaikelemente einen Ertrag von nahezu 100 % ihrer Anfangsleistung erzielen; eine Nutzung des Stroms ist in der Regel aber nur über eine Stromspeicherung sinnvoll – wenn denn der Speicher funktioniert.
Foto: Martin Boeckh

„Sorgfalt vor Geschwindigkeit“ – Hannes Klockenhoff, der Marketingchef von Senec mit Sitz in Leipzig wiederholt das Unternehmensprinzip immer wieder gerne, vor allem, wenn es um die Nennung eines Termins geht, zu dem die vom Netz genommenen Photovoltaikspeicher wieder in Betrieb gehen. Am 9. März hatte Senec bei einer großen Zahl seiner Kunden die Photovoltaikspeicher mit ihren Lithium-Ionen-Zellen per Fernabschaltung in den Ruhezustand versetzt – aus Sicherheitsgründen, wie es heißt.

Die VDI-Nachrichten berichteten am 25. März 2022.

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Anzahl der betroffenen Photovoltaiknutzer ist unbekannt

Wie viele es genau waren, möchte das Unternehmen nicht nennen; es seien über 80 000 Systeme „im Feld“. „Davon haben wir sehr viele außer Betrieb genommen“, räumt Hannes Klockenhoff, Head of Marketing Communication & Digital Sales, ein. „Rein vorsorglich“ – wie eindrücklich versichert wird – seien die Modelle Home V3 hybrid, Home V3 hybrid duo und Home V2.1 in den geregelten Stand-by-Modus versetzt worden.

Kunden, deren Photovoltaikspeicher von Senec per Fernwartung vom Netz genommen wurden, müssen sich weiter in Geduld üben. Schrittweise und über Wochen hinweg sollen die Speicher nach mehreren Software-Updates wieder auf ihre volle Speicherkapazität herangeführt werden.
Foto: Martin Boeckh

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Was war mit den Photovoltaik-Stromspeichern geschehen?

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