Drucker und Multifunktionsgeräte 21. Okt 2021 Von Thomas Jungbluth

Farbdrucker mit Langlaufqualität

Multifunktionsgeräte und Drucker für das heimische Büro enthalten immer öfter große Tintentanks. Hohe Reichweite ist das Credo. Wer will auch schon ständig daran denken müssen, neue Tinte zu kaufen!

Viel Tinte ohne Tank


Foto: Brother Industries

Der Einstieg in die bunte Multifunktionswelt heißt bei Brother MFC-J4340DW und kostet ca. 240 €. Er druckt, scannt, kopiert und faxt im A4-Format und wird über herkömmliche Tasten befehligt – mancher mag ja diese Art der Bedienung lieber als die bei teureren Geräten üblichen Touchscreens. Statt Nachfülltanks setzt Brother bei den Geräten der J4000-Serie auf Patronen mit einer hohen Reichweite, soll heißen: Sie enthalten ordentlich viel Pigmenttinte – für Schwarz werden 3000 Seiten versprochen, die Farbkartuschen reichen immerhin 1500 Ausdrucke weit. Es gibt die Tinte auch in XL-Behältnissen, die dann 6000 (sw) oder 5000 Seiten reichen.

Farbkünstler mit großen Nachfülltanks


Foto: Canon

Tinte zum Selbstnachfüllen, das ist auch da sinnvoll, wo erfahrungsgemäß mit viel Farbe gearbeitet wird: im Grafikbereich und in der Fotografie. Entsprechend bietet Canon jetzt sein Multifunktionsgerät Pixma G650 (ca. 300 €) mit „Megatanks“ an. Sie versprechen eine höhere Reichweite zu günstigerem Preis. Weil beim Fotodruck mit mehr Farben gearbeitet wird, enthält der G650 sechs dieser Behälter – zusätzlich rot und grau. Die Reichweite beträgt bis zu 3800 Fotos. Ein Abzug auf 10 cm x 15 cm liegt laut Canon nach 47 s im Ausgabefach. Wer auf die Scaneinheit verzichten kann, wählt das Modell Pixma G550 (ca. 250 €).

Tintentank für Einsteiger


Foto: Epson

Epson ermöglicht jetzt Einsteigern die Nutzung von Tintentanks. Dazu gibt es eine ganze Reihe neuer Multifunktionsgeräte und Drucker. Der ET1810 (ca. 220 €) kann nur drucken, ET2810 und ET2820 (ohne bzw. mit Display für rund 250 € und 290 €) auch scannen und kopieren. Das Topgerät ET4800 (ca. 370 €) ist faxfähig. Doch es gibt in dieser Klasse keine Papierkassette, der Druck ist nur einseitig. Einen Vorteil in der Benutzerführung mit Android- oder iOS-Smartphones und -Tablets: Hier hilft die Smart-Panel-App bei der Bedienung. Doch sind die kleineren Geräte nicht mehr „AirPrint“-fähig, man muss die genannte Bedien-App nutzen.

Ein Viertel recycelt


Foto: HP

Bei der Produktserie SmartTank 7000 verschreibt sich HP dem Thema Nachhaltigkeit – 25 % der Materialien sind recycelter Kunststoff. Die drei Geräte sind mit Tanks ausgerüstet, die man mit der Flasche nachfüllt – auslaufsicher, wie HP versichert. Das „Smart-Tank-Erlebnis“ bestehe darin, dass eine Beleuchtung Auskunft über den Tintenfüllstand gibt. Hinzu kommt beim Topmodell 7605 (409 €) ein integriertes Display („Magic Touch“), das über den aktuellen Zustand informiert. Die kleineren Modelle (7305, Einzelblatteinzug für den Scanner, 359 €; und 7005 mit Auflichtscan, 309 €) haben eine LCD-Anzeige. Die Druckwerke arbeiten mit bis zu 15 Seiten/min (sw) und 9 Seiten/min (farbig), falls gewünscht beidseitig.

Farblaserdruck to go


Foto: Lexmark

Wer statt mit Tinten- lieber mit Lasertechnik druckt, findet bei Lexmark die neue Go-Line-Geräteklasse. Das i am Ende der Gerätebezeichnung zeigt: Sie können nicht nur mit Computern kommunizieren, sondern auch mit Smartphones oder Tablets. Doch auf das analoge Fax muss der Eigner verzichten, keines der Geräte bietet mehr einen entsprechenden Anschluss. Stattdessen offeriert Lexmark den Cloud-Dienst Etherfax, über den das abgewickelt werden soll – gegen zusätzliche Gebühr, die noch nicht feststeht. Das Einstiegskombigerät heißt MC3224i (ca. 430 €), es druckt 22 Seiten/min und reicht mit einer Tonerfüllung 1500 Seiten.

Preiswerter Farblaser mit hohem Output


Foto: Xerox

Nicht jeder braucht im Büro oder Homeoffice ein Multifunktionsgerät. Soll nur gedruckt werden, das aber in Farbe und mit Laserdrucktechnik, dann findet sich bei Xerox mit dem C230 das passende Gerät. Für ca. 260 € gibt das Gerät bis zu 22 Seiten/min aus, auf Wunsch auch beidseitig (dann zwölf Seiten/min). Der Drucker wirkt eher unscheinbar, über den Betriebszustand gibt das Gerät via zweizeiligem Display Auskunft. Es kann via USB, Ethernet oder WLAN verbunden werden. Neben Windows-PCs versteht sich die Maschine mit Android oder iOS-Smartphones oder -Tablets. Der Toner reicht für bis zu 2500 Seiten.

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