Chipindustrie 19. Feb. 2024 Von André Weikard Lesezeit: ca. 1 Minute

Softbank will KI-Konkurrenz für Nvidia aus dem Boden stampfen

Der japanische Milliardär Masayoshi Son will 100 Mrd. $ bei Investoren einsammeln, um leistungsfähige KI-Chips zu produzieren.

Das KI-Zeitalter verlangt leistungsfähige Chips. Im Moment führt dabei an Nvidia kein Weg vorbei. Softbank-Chef Masayoshi Son will das ändern.
Foto: panthermedia.net/luciano de polo

Softbank-Boss Masayoshi Son plant den Frontalangriff auf Nvidia: Er will ein Start-up mit 100 Mrd. $ ausstatten und den lukrativen Markt für KI-Chips erobern. Derzeit besitzt Nvidia ein Quasi-Monopol auf superschnelle Prozessoren, die sich für das Training von KI-Modellen eignen. Entsprechend hoch sind die Nachfrage und die Gewinnmargen. Nvidia ist im Zuge des KI-Hypes zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt aufgestiegen mit einer Firmenbewertung von mittlerweile beinahe 1,7 Billionen $. In dieses Geschäft will Masayoshi Son nun einsteigen.

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Softbank könnte sich selbst mit 30 Mrd. $ an der Produktion von KI-Chips beteiligen

Softbank sieht sich dafür gut gerüstet, weil das Unternehmen den britischen Prozessorhersteller ARM kontrolliert und durch dessen kürzlichen Börsengang auch über ausreichend Mittel verfügt, in die Produktion von KI-Chips einzusteigen. Rund 30 Mrd. $ könnte Softbank nach Schätzungen von Analysten selbst aufbringen. Weitere 70 Mrd. $ will Masayoshi Son laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg bei Partnern einsammeln. Laut Bloomberg hat Son dabei Investoren aus den Nahen Osten im Blick. Das Mega-Vorhaben unter dem Namen „Project Izanagi“ soll von Rene Haas, dem CEO von ARM, beraten werden.

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Sam Altman wird ebenfalls mit einer Mega-Gründung in Verbindung gebracht

In den vergangenen Monaten sind bereits mehrere Unternehmen in das Rennen um KI-Chips eingestiegen. AMD hat mit dem Instinct MI300X einen dezidierten KI-Chip vorgestellt, Microsoft den Maia 100. Erst kürzlich gab es zudem Gerüchte, OpenAI-Gründer Sam Altman plane ebenfalls den Aufbau einer Chipfertigung. In diesem Fall war gar von einem Kapitalbedarf von 1 Billion $ die Rede.

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