Fahrspaß 06. Mai 2021 Von Peter Kellerhoff

Big Bikes: Motorräder mit viel Hubraum

Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch noch mehr Hubraum. Ob Cruiser, Sprinter oder fürs Gelände – in der bunten Zweiradwelt mit 1000 cm3 Hubraum ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Streetracer


Foto: Aprilia

Die Aprilia Tuono V4 sieht im Stand schon schnell aus: Einmal in Fahrt gesetzt, schwingt sie sich mit 130 kW zu einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 270 km/h auf. Dabei präsentiert sich der 1077 cm3 große V4 als drehfreudig und sportlich, sein maximales Drehmoment von 121 Nm erreicht die Aprilia bei 9000 min-1. Die Italiener unterzogen das Motorsteuergerät einer umfangreichen Kur: Das Ansprechverhalten des Motors soll sich im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbessert haben, der V4 hänge direkt am Gas, lasse sich besser dosieren und setze die Drehung des Gashebels direkt in Vortrieb um. Die Motorbremssteuerung AEB ist in drei Stufen einstellbar. Die Preise der Aprilia Tuono V4 1100 beginnen bei 17 500 €.

Schwergewichtsboxer


Foto: BMW Group

Schon so alt? Seit 41 Jahren erfreut sich die GS-Reihe von BMW ungebrochener Beliebtheit. Anlass für die Münchner, ihr Erfolgsmodell kontinuierlich in vielen kleinen Details zu verbessern. Die R 1250 GS bietet 100 kW und ein Drehmoment von 143 Nm. Serienmäßig sind die Traktionskontrolle DTC, ein Eco-Fahrmodus, ABS sowie eine 5-V-USB-Ladesteckdose für das Smartphone an Bord. Auf Wunsch gibt es adaptives Kurvenlicht, eine beheizte Sitzbank oder einen 30 mm höheren Lenker. Das Ausstattungspaket Enduro kommt mit Sturzbügeln, Geländereifen, Lenkerhöhung und einer aufs Gelände abgestimmten Federung. Die Preise für die R-1250-GS-Modelle starten bei 16 580 € für die Basisversion.

Gelände-Hammer


Foto: Harley-Davidson Motor Company

Wer Hubraum sagt, meint Harley – schon immer waren die Dickschiffe aus Milwaukee der Inbegriff von Hubraumriesen auf zwei Rädern. Doch kein Klischee ohne Ausnahme. Harley-Davidson betritt mit der Pan America fahrdynamisch Neuland und orientierte sich ganz offenbar an der Reise-Enduro BMW GS. Sein 112-kW-V2 mit 1252 cm3 Hubraum liefert ein maximales Drehmoment von 128 Nm, erst bei 9500 min-1 setzt der Drehzahlbegrenzer ein. Das Bremssystem stammt von Brembo, Kurven-ABS und Traktionskontrolle sind ebenfalls an Bord. Preis: ab 16 000 €.

Der Herzog


Foto: KTM

KTM diversifiziert seine 1290er-Reihe noch weiter: Die limitierte 1290 Duke RR basiert auf der Super Duke R. Durch Leichtbau sinkt das Gewicht der RR um 9 kg auf nur 180 kg. Die Leistung des 1300 cm3 großen Zweizylinders geben die Österreicher mit 132 kW an, das maximale Drehmoment mit 140 Nm. Sowohl die Solositzbank als auch der darunter liegende Heckrahmen sind aus Kohlefaserlaminat. Weitere Merkmale der RR sind ein Kurzhubgasgriff, eine einstellbare Rastenanlage, gefräste Handhebel, ein Lithium-Ionen-Akku und ein Akrapovic-Endschalldämpfer aus Titan mit Karbonendkappe. Die limitierte 1290 Duke RR soll rund 25 000 € kosten, die technische Basis, Super Duke R, steht mit 18 200 € in der Preisliste.

Der Wanderfalke


Foto: Suzuki

Wanderfalken können im Sturzflug 300 km/h und mehr erreichen. Ganz so schnell ist Suzukis Wanderfalke (japanisch: Hayabusa) mit „nur“ 299 km/h nicht – durch Suzuki selbstbeschränkt wohlgemerkt. Der 1340 cm3 große Vierzylinder leistet 140 kW bei 9700 min-1, sein Drehmoment liegt bei 150 Nm. Zur Geschichte: 1999 erblickte die Hayabusa das Licht der Welt, einst das schnellste Motorrad der Welt. 2018 war Schluss damit, der fast 20 Jahre alte Motor schaffte nicht mal die Euro-4-Hürde. Jetzt ist er gründlich überarbeitet zurück und erfüllt Euro 5. Während vorne und hinten auf moderne LED-Leuchten gesetzt wird, überraschen im Cockpit analoge Instrumente. Der Preis des Wanderfalken: 18 500 €.

Die Hommage


Foto: Triumph

Eine legendäre Szene: Im Film „The Great Escape“ flüchtet McQueen auf einer Triumph TR6 mit einem Sprung über einen Zaun aus einem Kriegsgefangenenlager. Triumph huldigt ihr mit einer limitierten Sonderserie: der Scrambler 1200 Steve McQueen in der Lackierung Competition Green und mit Steve-McQueen-Branding auf dem Tank. 66 kW leistet der 1200 cm3 große Zweizylinder, der Euro 5 erfüllt. Die beiden „normalen“ Scrambler 1200 sind die die XE – u. a. mit längeren Federwegen für den Offroadeinsatz – und die straßenorientierten XC. Deren Preise fangen bei 13 850 € an, die Steve McQueen Edition liegt bei 15 850 €.

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