Kommentar 09. Mrz 2022 Von Martin Ciupek

Industrie 3.0: Wirft der Ukraine-Krieg die digitale Produktion zurück?

Digitale Vernetzung und Fernwartung wurden während der Pandemie für die Industrie sehr wichtig. Wie das in der Ukraine und in Russland künftig gehen soll und welche Auswirkungen der Krieg auf internationale Netze hat, ist nun offen.

Gerade hatte die Digitalisierung der Industrie auch in Russland und der Ukraine Fahrt aufgenommen. Damit ist es erst einmal vorbei. Aber auch Digitalisierungsstrategien internationaler Maschinenhersteller sollten nun überdacht werden.
Foto: panthermedia.net/cookelma

Pandemie und Reisebeschränkungen? Hersteller von Maschinen und Anlagen haben darauf bisher gut mit Ferndiagnose und Fernwartung reagieren können. Viele technische Probleme konnten dank funktionierender Datennetze auf digitalem Wege gelöst werden. Personal vor Ort bekam Hilfe von Spezialisten aus der Ferne. Doch nun stehen die Unternehmen vor einer Herausforderung, die ungleich größer ist und vieles infrage stellt, was wir an Internetlösungen schätzen.

Der Krieg in der Ukraine zerstört nicht nur die technische Infrastruktur in dem an die Europäische Union angrenzenden Land. Er stellt auch die Idee des grenzenlosen Internets infrage. Selbst die Abspaltung Russlands vom world-wide-web (www) scheint nicht mehr ausgeschlossen. Westliche Dienste wie Facebook und Twitter, aber auch Internetseiten internationaler Nachrichtensender wie BBC und der Deutschen Welle, sind in Russland inzwischen blockiert. Zudem deutet einiges darauf hin, dass die russische Regierung nur noch Dienste auf Servern zulassen will, die im eigenen Land betrieben werden. Damit wären sie auch leichter zu überwachen.

Martin Ciupek, Ressortleiter, sieht unerwartete Hürden für globale Fabrikkonzepte.
Foto: VDIn/Zillmann

Spaltung des globalen Netzes droht

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