Brandbekämpfung 30. Sep 2021 Von Stefan Asche und Bettina Reckter

Feuerwehr: Hightech im Löscheinsatz

Hightech hilft gegen Brände aller Art. Schwierig wird es bei Flammen auf Schiffen. Einfach sind abfackelnde E-Auto-Akkus.


Foto: PantherMedia / buchachon_photo

Gut alle zwei Minuten bricht in Deutschland ein Wohnungsbrand aus. Jährlich stehen außerdem 15 000 Fahrzeuge in Flammen. Zu Waldbränden kommt es rund 1000 Mal pro Jahr. Unter dem Strich sind etwa 300 Menschenleben zu beklagen, 6000 Personen werden schwer verletzt.

Ohne Feuerwehr sähe die Bilanz schlimmer aus. Weltweit werden die Rettungskräfte von Hightech unterstützt. Drehleitern bringen sie auf bis zu 68 m. Teleskopmasten schaffen sogar 112 m. Noch höher hinaus geht es mit Luftfahrzeugen. Der aktuell größte Löschflieger fasst bis zu 45 000 l Wasser. Transporthubschrauber der Bundeswehr wuchten immerhin noch 5000 l in die Luft.

Roboter trotzen der Hitze

Wenn es für Menschen zu heiß wird, kommen Roboter zum Einsatz. Top-Modell: „Colossus“. 900 °C Wärmestrahlung lassen ihn kalt. Er schießt Wasserfontänen, erkundet die Situation mit Kamera­augen und transportiert Verletzte ab.

Schwierig zu löschen sind immer noch Schiffsbrände. Bis Einsatzkräfte am Havaristen sind, dauert es oft Stunden, Zugangswege sind dann oft schon versperrt, Bordwände glühen.

Vergleichsweise unspektakulär sind – zumindest aus Sicht der Feuerwehr – brennende Fahrzeugakkus. Die simple Lösung: Wasser, viel Wasser.

Geht es um die Bekämpfung von Großbränden in sensiblen Arealen, gehören Löschchemikalien für Werkfeuerwehren zum Standard. Ihr Einsatz ist allerdings umstritten, da ihre Inhaltsstoffe oft eine Beeinträchtigung für Umwelt und Gesundheit darstellen.

Den Fokus „Technik der Feuerwehr“ lesen Sie im aktuellen E-Paper der VDI nachrichten mit diesen Themen:

Technik, die durchs Feuer geht

Feuerwehr: Spektakuläre Löschboote, gigantische Leitern, riesige Flieger und starke Roboter: Moderne Technik unterstützt Rettungskräfte auf der ganzen Welt. Einige Highlights.

Schwer lös(ch)bare Fälle

Brandbekämpfung: Wenn Flammen aus Schiffen, Hochhäusern oder Wäldern schlagen, sind die technischen Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehr begrenzt.

Kein heißes Eisen

Brandbekämpfung: E-Fahrzeuge brennen nicht öfter als andere – im Gegenteil. Sollte es dennoch passieren, sind die Löscharbeiten nach Expertenansicht einfacher, als vielfach kolportiert wird.

Brandbekämpfer mit Nebenwirkungen

Umwelt: Löschchemikalien gehören etwa für Werksfeuerwehren zur Ausstattung. Doch welche sind erlaubt und wie können sie umweltschonend eingesetzt, entsorgt oder im günstigsten Fall recycelt werden?

 

Themen im Artikel

Stellenangebote

Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW

Ingenieurin / Ingenieur (w/m/d) der Versorgungstechnik / technischen Gebäudeausrüstung

Dortmund
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Ingenieurin / Ingenieur (m/w/d) für den Bereich "Digitale Werkzeuge"

Freising-Weihenstephan
Technische Universität Bergakademie Freiberg

W3-Professur "Erschließung und Nutzung des Untergrundes"

Freiberg
Hochschule Ravensburg-Weingarten

Professur (W2) Elektrische Antriebstechnik

Weingarten
Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten

Professur (W2) Technologien für mobile Robotik in Produktion und Service

Kempten
Fachhochschule Bielefeld

Professurvertretung (W2) für das Lehrgebiet Ingenieurinformatik

Bielefeld, Gütersloh
Fachhochschule Münster

Professur für "Physikalische Chemie" am Fachbereich Chemieingenieurwesen

Münster
Fachhochschule Münster

Professur für "Betriebssysteme" am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik

Münster
Fachhochschule Münster

Professur für "Anorganische Chemie" am Fachbereich Chemieingenieurwesen

Münster
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Professur für "Digitale Werkzeuge in den Ingenieurwissenschaften"

Freising-Weihenstephan
Zur Jobbörse

Das könnte Sie auch interessieren

Empfehlungen der Redaktion

Top 5 aus der Kategorie Umwelt