Weltweites Universitätsranking 22. März 2023 Von Wolfgang Schmitz Lesezeit: ca. 2 Minuten

Deutsche Hochschulen legen vor allem in technischen Fächern an Qualität zu

Ein britisches Uniranking weist deutschen Hochschulen Fortschritte bei den Forschungsleistungen zu. Die Folge: Insbesondere in Naturwissenschaften und Technik klettern sie im Ranking nach oben.

Von guter Forschung profitieren auch Studierende. Ein Beispiel ist der Masterstudiengang „Materialchemie“ an der Universität Augsburg.
Foto: Universität Augsburg

In den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern haben deutsche Hochschulen an Qualität zugelegt. Vor allem in diesen Bereichen hat Deutschland sein Angebot unter den Top 50 Hochschulen weltweit erhöht. Das ist jedenfalls laut „QS World University Rankings by Subject“ der Fall. Die Rankings des britischen Dienstleisters Quacquarelli Symonds werden jährlich veröffentlicht. Sie werten die wissenschaftliche Reputation, die Zitierhäufigkeit von Forschungspublikationen und die Ergebnisse großer weltweiter Umfragen unter Arbeitgebern aus.

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Von den neun deutschen Studiengängen, die es in diesem Jahr unter die Top 50 der Welt geschafft haben, entfallen sieben auf naturwissenschaftliche und technische Disziplinen. So belegen die Technische Universität Bergakademie Freiberg und die RWTH Aachen Rang zwölf und 15 für Bergbautechnik und verbessern sich damit um 18 bzw. 16 Plätze.

Das Fach Materialwissenschaften an der Technischen Universität Berlin hat am meisten zugelegt

Die Technische Universität München klettert im Maschinenbau in die Top 20 der Welt, wo sie Platz 20 belegt. Auch in der Physik und Astronomie schneidet sie hervorragend ab, wo sie Platz 15 belegt. Die Aachener Universität belegt mit Platz 19 im Bereich Maschinenbau den höchsten Rang in Deutschland. Insgesamt schneidet Deutschland in dieser Disziplin gut ab: Zwölf von 17 Universitäten steigen in der Rangliste auf und keine fällt ab.

Die drei am stärksten verbesserten Fächer in Deutschland stammen aus den Bereichen Naturwissenschaften und Technik. Die Technische Universität Berlin (TU Berlin) beherbergt das am stärksten verbesserte Fach in Deutschland: Der Studiengang Materialwissenschaften kletterte um 40 Plätze auf Rang 61.

An die sehr guten Platzierungen deutscher Hochschulen in den Geisteswissenschaften kommen die naturwissenschaftlich-technischen Fächer jedoch nicht heran.

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Ben Sowter, Senior Vice President von QS, kommentiert die Ergebnisse: „Das Abschneiden Deutschlands in den diesjährigen Rankings nach Fächern ist eine positive Nachricht für den Hochschulsektor, der in den letzten Jahren in allen QS-Rankings weitgehend stagniert hat.“ Es beweise, dass die gezielten Investitionen Deutschlands in seine Universitäten sich gelohnt hätten und ein Spiegelbild intensiver Forschungsleistungen seien.

Harvard bleibt im internationalen Vergleich der Hochschulen Spitzenreiter

Im internationalen Vergleich bleibt alles beim Alten. US-Hochschulen sind in 32 Fächern führend. Die Harvard University ist die leistungsstärkste Einrichtung und belegt in 14 Fächern den ersten Platz, zwei mehr als im letzten Jahr. Britische Universitäten liegen in 15 Fächern an der Spitze, wobei die Universitäten Oxford und Cambridge in vier bzw. zwei Fächern führend sind. Die ETH Zürich ist die beste Hochschule Kontinentaleuropas und belegt in drei Fächern den ersten Platz.

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