Stahl 21. Mrz 2022 Von Iestyn Hartbrich

Salzgitter soll VW mit CO2-armem Stahl versorgen

VW und Salzgitter haben sich auf Lieferungen ab 2025 geeinigt. Das nötige Eisen soll in Direktreduktionsanlagen produziert werden.

Gunnar Kilian (Vorstand Personal der Volkswagen AG), Gunnar Groebler (Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG), Murat Aksel (Vorstand Einkauf der Volkswagen AG) und Michael Kieckbusch (Vorstand Personal der Salzgitter AG) bei der Bekanntgabe der Vereinbarung.
Foto: Salzgitter AG

Der Automobilhersteller VW und der Stahlkonzern Salzgitter haben Lieferungen CO2-armen Stahls ab 2025 vereinbart. Damit wird Volkswagen zu einem der ersten industriellen Großabnehmer für in Deutschland produzierten Stahl aus der Direktreduktionsroute.

VW will den Stahl unter anderem im Elektromodell Trinity verbauen, das ab 2026 in Wolfsburg produziert werden soll. Bis Ende 2022 sollen konkrete Abnahmemengen für den Zeitraum 2025 bis 2030 vereinbart werden, teilte Salzgitter mit.

Lesen Sie auch unser Dossier zum Umstieg von der Hochofen- auf die Direktreduktionsroute

Salzgitter schaltet Hochofen ab

Salzgitter plant, im Rahmen des Projekts Salcos bis 2025 einen seiner drei Hochöfen abzuschalten und zur Reduktion des Eisens stattdessen eine Direktreduktionsanlage zu nutzen. Anlagen dieses Typs können zunächst auf Erdgasbasis betrieben werden und später auf 100 % Wasserstoff umgestellt werden.

Salzgitter will schrittweise auch seine verbliebenen Hochöfen abschalten; ab 2033 soll für die Stahlproduktion dann nur noch direktreduziertes Eisen verwendet werden. Das würde laut Salzgitter eine Reduktion der CO2-Emissionen um 95 % bedeuten. Demnach entspricht diese Einsparung 1 % des heutigen CO2-Ausstoßes in Deutschland.

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