Stahlindustrie 31. Jan. 2022 Von Iestyn Hartbrich Lesezeit: ca. 6 Minuten

Abschied vom Hochofen

Jahrzehntelang war der Hochofen das Kernaggregat jedes Hüttenstandorts. Nun können die Stahlkonzerne ihn nicht schnell genug loswerden. Porträt einer Branche unter Zeitdruck.


Foto: Salzgitter AG

Plötzlich sind sich in der Stahlindustrie alle einig, wie das Kohlendioxidproblem zu lösen ist. Noch vor vier Jahren wollten die einen das Hochofengas auffangen und zu Chemikalien verarbeiten, andere wollten es im Boden verpressen. Nur eine Minderheit hatte schon 2018 den Plan, den heute alle haben: Direktreduktion.

Damit ist es ausgemacht: Die Stahlkonzerne stehen vor einer Zäsur. Der Hochofen, seit jeher der Taktgeber, nach dem sich die Stahlproduktion richtet, ist zur Zumutung geworden. Wenn die Hütten zunehmend für ihre CO2-Emissionen zahlen müssen – bislang sind sie in großem Stile davon befreit –, reduziert der Hochofen nicht mehr nur Eisenerz, sondern auch Betriebsvermögen.

Angebot wählen und sofort weiterlesen

  • Alle Beiträge auf vdi-nachrichten.com
  • Monatlich kündbar

Oder werden Sie VDI-Mitglied und lesen im Rahmen der Mitgliedschaft Vn+.

Jetzt Mitglied werden

Themen im Artikel

Ein Beitrag von:

Stellenangebote

Hochschule Osnabrück

Professur für Maschinenbau, insb. Wasserstofftechnik

Osnabrück
Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB)

Bauingenieur/in / Landschaftsarchitekt/in (w/m/d) für Tiefbau/ Außenanlagen im Bereich zivil/ Zuwendungsbau

Cottbus
Gemeinde Möglingen

Sachbearbeitung für die Bauverwaltung (m/w/d)

Möglingen
Gemeinde Möglingen

Architekt/Bauingenieur (m/w/d)

Möglingen
IPRO Industrieprojekt GmbH

Senior-Tragwerksplaner Master / Diplom-Bauingenieur (m/w/d)

Braunschweig
fbw | Fernwärmegesellschaft Baden-Württemberg mbH

Ingenieur als TGA-Planer (m/w/d)

Stuttgart
Emil Kiessling GmbH

Energie- und Umweltmanagement & RSPO-Beauftragte/r (m/w/d)

Georgensgmünd
Stadt Bochum

Leitung (w/m/d) für die Abteilung "Entwässerung und Gewässer"

Bochum
Rheinmetall Landsysteme GmbH

Softwarearchitekt Vorentwicklung (m/w/d)

Kassel, Kiel
Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt

Mitarbeiter (m/w/d)

verschiedene Standorte
Zur Jobbörse

Das könnte Sie auch interessieren

Empfehlungen des Verlags

Meistgelesen