Elektromobilität 11. Apr. 2022 Von Peter Kellerhoff Lesezeit: ca. 2 Minuten

Das E-Auto als Pufferspeicher für die Solaranlage

Beim bidirektionalen Laden kann das E-Mobil den Strom aus der heimischen Photovoltaikanlage zurück ans Haus abgeben oder gegen Entgelt ins Stromnetz einspeisen. In Deutschland ist das noch Zukunftsmusik.

Wallboxen für den einfachen Ladevorgang gibt es für wenige Hundert Euro. Wallboxen für bidirektionales Laden kosten (noch) ein Vielfaches dessen.
Foto: Heidelberger Druckmaschinen AG

Es wäre im Rahmen der Energiewende eine ideale Kombination – die Photovoltaikanlage auf dem Dach und das E-Mobil, das als Pufferspeicher für die erzeugte Energie dient und diese bei Bedarf ans Haus abgibt oder sie ins Stromnetz einspeist. Die Rede ist vom bidirektionalen Laden, dem Laden in beide Richtungen.

E-Mobilität: Mehr Tempo für Ladeinfrastruktur

Doch es fehlt an allen Ecken und Kanten. Viele, vor allem europäische E-Mobile, sind technisch (noch) nicht für das bidirektionale Laden ausgelegt, der CCS-Ladestecker (Combined Charging System) ebenfalls nicht. Besser macht man es in Asien, wo etwa der Nissan Leaf oder verschiedene Mitsubishi-Modelle das bidirektionale Laden durch das entsprechende Batteriemanagement und den Chademo-Ladestecker bereits beherrschen. Zumindest VW hat angekündigt, in diesem Jahr alle E-Autos des Konzerns serienmäßig mit bidirektionalen Ladesystemen auszustatten.

Bidirektionales Laden: Es fehlt noch an vielem

Zudem fehlt es einerseits – ganz banal – an einer Plattform, um E-Autos dezentral in das Energiesystem zu integrieren.

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