Personalwechsel 11. Mrz 2024 Lesezeit: ca. 2 Minuten

EnBW: Chefwechsel beim Energie-Riesen

Andreas Schell legte sein Amt als Vorstandsvorsitzender der EnBW im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat nieder. Georg Stamatelopoulos wurde als sein Nachfolger ernannt, während Thomas Kusterer zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden befördert wurde.

Georg Stamatelopoulos übernimmt als erfahrener Ingenieur und langjähriger EnBW-Führungskraft den Vorstandsvorsitz des Energieunternehmens.
Foto: Catrin Moritz / EnBW

Im gegenseitigen Einvernehmen mit dem EnBW-Aufsichtsrat hat Andreas Schell am vergangenen Freitag (8. März) seinen Posten als Vorstandsvorsitzender niedergelegt. Diese Entscheidung wurde während der außerordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats gebilligt. Der wesentliche Grund für diesen Schritt waren divergierende Meinungen zwischen dem Aufsichtsrat und dem Vorstandsvorsitzenden bezüglich entscheidender Fragen zur strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens.

„Wir bedauern diesen Schritt, der im gegenseitigen Einvernehmen stattfindet. Trotz intensiver Diskussionen konnte in den vergangenen Monaten keine Einigkeit über die weitere strategische Ausrichtung des Unternehmens erzielt werden. Wir danken Andreas Schell für das mit vielen Impulsen verbundene große Engagement, das er von Anfang an bei der EnBW an den Tag gelegt hat, und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, sagte Lutz Feldmann, Vorsitzender des EnBW-Aufsichtsrats.

Lesen Sie auch: EnBW-CEO Mastiaux zum Konzernumbau: „Wir helfen uns selbst“

Stamatelopoulos als Vorstandsvorsitzender

Gleichzeitig ernannte der Aufsichtsrat Georg Stamatelopoulos (54), derzeit im EnBW-Vorstand für das Ressort „Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur“ zuständig, zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens.

Feldmann erklärte, dass Georg Stamatelopoulos in den vergangenen fast 15 Jahren bei der EnBW den Umbau der Erzeugung in verschiedenen Positionen äußerst erfolgreich vorangetrieben habe. Er betonte, dass dies den starken Ausbau von Wind- und Solarenergie bei gleichzeitiger Planung neuer wasserstofffähiger Gaskraftwerke sowie den Ausstieg aus der Kernenergie und absehbar auch aus der Kohleverstromung umfasse. Feldmann hob hervor, dass dieser bisher gelungene Umbau maßgeblich Stamatelopoulos‘ Handschrift trage. Weiterhin habe er stets das Gesamtsystem mit seiner schwierigen Balance von Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Bezahlbarkeit im Blick gehabt. „Er ist ein überzeugter Teamplayer und in seinen drei Jahren als Vorstand zum hochgeschätzten Gesprächspartner nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb des Unternehmens für Politik und Wirtschaft avanciert. Bis zur Regelung seiner Nachfolge im Unternehmensressort ‚Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur‘ wird er dieses weiterführen.“

„Wir müssen in allen diesen Bereichen das richtige Tempo beibehalten, die richtigen Maßnahmen ergreifen und in die richtigen Projekte investieren. Zusammen mit meiner Vorstandskollegin und meinen Vorstandskollegen, mit den EnBW-Führungskräften sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möchte ich die gesellschaftliche Rolle und Verantwortung der EnBW“, sagte Georg Stamatelopoulos.

Kusterer zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt

Zusätzlich dazu wurde Thomas Kusterer (55), der seit 2011 als Finanzvorstand der EnBW tätig ist, vom Aufsichtsrat zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. „„Thomas Kusterer hat als Finanzvorstand den 2012 mit großer Kraft begonnenen Umbau der EnBW zu einem konsequent auf die Energiewende ausgerichteten Unternehmen mitbegleitet. Er hat von Anfang an ein strategisch auf die richtigen Themen und Projekte ausgerichtetes Finanzmanagement, das gleichzeitig kompromisslos auf einen effizienten Einsatz von Ressourcen und Finanzmitteln achtet, etabliert. Dies wird angesichts der vielfältigen neuen Herausforderungen auf den Energiemärkten in Zukunft noch erfolgsentscheidender sein. Wir sind sicher, dass Thomas Kusterer als stellvertretender Vorstandsvorsitzender zum weiteren Umbau im Sinne einer nachhaltigen Transformation und zum weiteren Wachstum des Unternehmens entscheidend beitragen wird“, kommentierte Lutz Feldmann diese Entscheidung. (ili)

Ein Beitrag von:

Stellenangebote

RWTH Aachen University

Full Professor (W2, Tenure Track W3) in Process Metallurgy in a Circular Economy Faculty of Georesources and Materials Engineering

Aachen
Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB)

Projektleiter/in "Altlasten und Kampfmittel" (w/m/d)

Bernau
Minebea Intec GmbH

Automations- / Inbetriebnahmeingenieur (m/w/d)

Hamburg
Hensoldt Sensors GmbH

Systemingenieur*in Sekundärradar / IFF (m/w/d)

München/Taufkirchen
HENSOLDT Sensors GmbH

Head of N&G Radar Planning & Cables (w/m/d)

Ulm
HENSOLDT Sensors GmbH

Junior Systemingenieur*in Produktentwicklung (w/m/d)

Ulm
HENSOLDT Optronics GmbH

SAP Consultant EWM / Logistics / TM (w/m/d)

Oberkochen, Ulm
HENSOLDT AG

Corporate Finance und Treasury Risk Manager*in (w/m/d)

Ulm, München/Taufkirchen
HENSOLDT Sensors GmbH

Governmental Business Development Manager Naval Solutions Germany (w/m/d)

verschiedene Standorte
Hensoldt Sensors GmbH

Technische*r Projektleiter*in für Airborne Electronic Warfare Solutions (w/m/d)

Ulm
Zur Jobbörse

Das könnte Sie auch interessieren

Empfehlungen des Verlags

Meistgelesen aus der Kategorie Energie