Internationale Transportlogistik 09. Mrz 2022 Von Wolfgang Heumer

Fadenriss auf der Seidenstraße

Der Neuen Seidenstraße als Verbindung zwischen Deutschland und China droht als Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine eine spürbare Unterbrechung.

Alle transportlogistischen Verbindungen zwischen China und Deutschland sind sowohl vom Ukraine-Krieg als auch von der Corona-Pandemie betroffen.
Foto: PantherMedia / khunaspix

Der Hoffnungsträger für den Warenverkehr zwischen Deutschland und China gerät ins Wanken. Wegen des Einmarschs von Putins Truppen in die Ukraine fragen sich immer mehr Unternehmen aus Industrie und Handel, wie lange die Neue Seidenstraße noch eine funktionierende Verbindung zu den großen Industrieregionen in der Volksrepublik bleibt.

Das Kriegsdrama kommt ausgerechnet in einer ohnehin schon schwierigen Zeit: Knapp elf Jahre nach der „Belt and Road Initiative“ von Chinas Staatspräsident Xi Jinping war das Interesse der deutschen Wirtschaft insbesondere an der Eisernen Seidenstraße gerade richtig erwacht. Hintergrund: Auf der rund 11 000 km langen Schienenstrecke sind Container schon nach 14 Tagen und damit unter Umständen in der Hälfte der für den Seeweg erforderlichen Zeit am Ziel. Seitdem die Corona-Pandemie im internationalen Schiffsverkehr zu erheblichen Verzögerungen und noch größeren Kostensteigerungen geführt hatte, war die Seidenstraße für viele Unternehmen zur interessanten Alternative geworden.

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