Mobilität 06. Mrz 2023 Von Wolfgang Heumer Lesezeit: ca. 4 Minuten

E-Fähre pendelt mit Batteriestrom über den Belt

Parallel zum Bau des Straßen- und Bahntunnels unter dem Fehmarnbelt arbeitet die Reederei Scandlines an der elektrisch betriebenen Fähre PR24 als klimafreundliche Alternative.

Komplett elektrisch: Die 148 m lange Fähre „PR24“ soll ab 2024 täglich etwa ein Dutzend Mal zwischen Rødbyhavn und Puttgarden pendeln.
Foto: Scandlines

Das Kabel ist schon da. Bereits vor knapp vier Jahren hat die Fährlinie Scandlines den dänischen Hafen Rødby an eine Ökostromleitung angeschlossen, durch die künftig elektrische Energie mit einer Spannung von 50 kV und 25 MW Leistung fließen kann. Ab 2024 soll der Strom tatsächlich genutzt werden.

Mit seiner Hilfe sollen die Batterien einer komplett elektrischen Lkw-Fähre geladen werden, die dann täglich etwa ein Dutzend Mal zwischen Rødbyhavn und Puttgarden auf der deutschen Insel Fehmarn pendeln soll. Das 148 m lange Schiff ist die erste rein elektrische Fähre dieser Größenordnung in deutschen Gewässern und soll rund 80 Mio. € kosten.

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Fährverbindungen zwischen Dänemark und Deutschland weiterhin unverzichtbar

Seit knapp drei Jahren wird an dem über viele Jahre kontrovers diskutierten und mindestens 7 Mrd. € teuren Straßen- und Eisenbahntunnel zwischen Dänemark und Deutschland gearbeitet. Bereits die Hälfte der 18 km langen Strecke ist so weit ausgebaggert, dass dort die Betonsektionen des Tunnels versenkt werden könnten. Dessen ungeachtet ist die von drei internationalen Investmentgesellschaften betriebene Reederei überzeugt, dass Fähren für die Querung des Fehmarnbelts unverzichtbar sind. „Wir setzen ein klares Zeichen für die weitere Ausrichtung auf Wachstum“, sagte Scandlines-Vorstand Carsten Nørland im September 2022 bei der Kiellegung für die neue Fähre auf der Werft Cemre im türkischen Altinova.

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