Aus den Unternehmen 17. Nov 2022 Von Matilda Jordanova-Duda

RHI Magnesita „backt“ Feuerfestprodukte für die industrielle Fertigung

RHI Magnesita hat sich in 136 Jahren bei hochwertigen Feuerfestprodukten, -systemen und -serviceleistungen weltweit einen Spitzenplatz unter den Anbietern erarbeitet. Pandemie, Krieg und Klimawandel stellen das Traditionsunternehmen vor immer neue Herausforderungen.

Der Formenbau verlangt viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Deshalb wird bei RHI Magnesita noch viel von Hand gemacht.
Foto: Ralf Klodt

Beige, braune, rosa, weiße, graue und grüne Steine: Das Werk von RHI Magnesita in Königswinter „backt“ nach mehr als 200 Rezepturen über 115 000 verschiedene Produkte. Die grünen Steine haben einen sehr hohen Anteil an Chromoxidkristallen. „Ihre Korrosionsbeständigkeit ist einfach spitze“, sagt Produktionsleiter Christoph Klein. Das diamantbeschichtete Sägeblatt, mit dem sie zurechtgeschnitten werden, muss häufig ausgetauscht werden, so hart sind sie.

Solche Steine sind nicht für den Hausbau gedacht, sondern für Müllverbrennungsanlagen oder Öfen von Nickelproduzenten. RHI Magnesita ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei den feuerfesten Steinen für die Industrie. Sie halten Temperaturen über 1200 °C, großen Temperaturschwankungen, Korrosion und Verschleiß stand.

Das Werk in Königswinter besteht seit 136 Jahren und hat sich innerhalb des österreichisch-brasilianischen Konzerns, der 2017 aus RHI und Magnesita fusioniert ist, auf Spezialkeramik aus nicht basischen Rohstoffen spezialisiert. Die hohe Anzahl verschiedener natürlicher und synthetischer Rohstoffe beschafft das Unternehmen aus allen Teilen der Welt. Andalusite stammen aus Südafrika, Bauxite aus China und Quarzite aus Osteuropa. Synthetisches Material wird meist in der EU hergestellt. RHI Magnesita setzt auch auf Recycling. Das Unternehmen kauft ausgediente Produkte bei Abbruch zurück und verwertet sie wieder. Das schont Ressourcen und senkt die Produktionskosten.

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