IFO-BRANCHENKONJUNKTURTEST 05. Dez 2021 ifo/aw

Coronaangst und Lieferengpässe dämpfen das Ifo-Geschäftsklima

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich nochmals verschlechtert.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im November auf 96,5 Punkte gefallen, nach 97,7 Punkten im Oktober. Die Unternehmen waren weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zudem zeigt sich zunehmender Pessimismus bei den Erwartungen. Lieferengpässe und die vierte Coronawelle machen den Unternehmen zu schaffen.

Chemie

In der chemischen Industrie war im November von einer sehr günstigen Geschäftssituation die Rede, wenngleich gegenüber den Vormonaten eine merkliche Abkühlung erkennbar war. In Anbetracht der Versorgungsengpässe konnte die Kapazitätsauslastung nicht auf dem Niveau des Vorquartals gehalten werden. Sie sank um zwei Prozentpunkte, lag aber bei immer noch guten 84,7 %. Eine Mehrheit der Unternehmen kalkulierte mit Preissteigerungen in den kommenden Monaten.

Auto

In der Kfz-Branche verschlechterte sich die Geschäftssituation. Die stockende Versorgung mit wichtigen Vorprodukten belastete die Hersteller. Es fehlte an Halbleitern, aber auch an anderen Elektronikbauteilen, Kunststoffen und Metallen. Die Kapazitätsauslastung sank von 85,2 % im Vorquartal auf 78,2 % im Oktober. Die Unternehmen hofften, die Produktion in den kommenden Monaten ausweiten zu können.

Tiefbau

Im Tiefbau zeigten sich die Unternehmen weitverbreitet zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftssituation. Die Auftragsbücher hatten eine – branchenspezifisch sehr komfortable – Reichweite von 4,2 Monaten und die Maschinenauslastung war mit 77,1 % hoch. Probleme bereite den Betrieben insbesondere der grassierende Fachkräftemangel, 39,5 % der Befragten zeigten sich betroffen.

Architektur

DV-Geräte

Elektro

Gummi/Kunststoff

Hochbau

Maschinenbau

 

Metall

Das Ifo Institut fragt monatlich bei 9000 Unternehmen in Deutschland wichtige Daten ab. So ermitteln die Münchner Wissenschaftler nach Branchen gesplittet die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen für die nächsten sechs Monate in den Unternehmen. Beispiel: Wenn 40 % der Befragten ihre derzeitige wirtschaftliche Lage positiv beurteilen, 60 % dagegen negativ, ergibt das eine Geschäftslage von minus 20 %.

 

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