Maschinenbau 11. Okt 2022 Von André Weikard

Konjunkturecho: Maschinenbau stellt trotz Gewinnrückgängen weiter ein

Das „VDI nachrichten Konjunkturecho" für den Maschinenbau registriert Gewinnrückgänge und eine vermehrte Zurückhaltung bei Bautätigkeit und Auslandsinvestitionen. Von einer Insolvenzwelle im Maschinenbau kann bislang aber noch keine Rede sein.


Foto: panthermedia/dani3315

 

Die EZB hat die Zinsen im dritten Quartal deutlich angehoben. Zugleich rechnen mittlerweile alle Wirtschaftsforschungsinstitute mit einer Rezession in Deutschland. Das „VDI nachrichten
Konjunkturecho“ spiegelt diese globalen Konjunkturtrends auch für den Maschinenbau wider. So ging die Zahl der Unternehmen, die eine Gewinnsteigerung vermelden konnten, im September deutlich zurück (sieben nach 20 bzw. 29 im Juli und August). Die hohen
Energiepreise drücken offensichtlich die Margen. Zugleich schwächt sich die Bautätigkeit ab. 148 Signale für Neu- oder Erweiterungsbauten wurden registriert. Im August waren es noch
196, im Juli sogar noch 232 gewesen. Auch bei der Zahl der Auslandsinvestitionen weist der Trend klar nach unten. Die Unternehmen werden vorsichtiger bei ihrer Expansion.

Entgegen dem Eindruck, den prominente Insolvenzfälle in den vergangenen Wochen erweckten, zeigt das „Konjunkturecho“ derzeit keine Insolvenzwelle im Maschinenbau an. Die Zahl der Insolvenzhinweise ging in den Monaten Juli bis September sogar kontinuierlich zurück von 43 auf 34 und schließlich nurmehr 17 Fälle. Weiterhin robust zeigt sich auch der Arbeitsmarkt. Im August und September suchten jeweils mehr als 1000 Maschinenbauunternehmen nach Fachkräften (1320 im August, 1151 im September). Das ist eine Steigerung im Vergleich zum Juli (716). Auch Anzeichen auf einen Stellenabbau konnten nur in einem sehr geringen Ausmaß registriert werden. Ein einziges Maschinenbauunternehmen kommunizierte laut „Konjunkturecho“ einen Arbeitsplatzabbau. Im August waren es immerhin noch zehn, im Juli noch fünf Unternehmen gewesen.

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