Additive Fertigung 07. Nov. 2022 Von Stefan Asche Lesezeit: ca. 3 Minuten

3D-Druck: Feinste Details in kürzester Zeit

Ein neues Druckverfahren für Kunststoffe löst ein altes Problem der jungen Technologie. Entwickelt wurde es am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Das Druckprinzip: Ein Schnittbild wird mit blauem Licht in das Harz projiziert. Ein roter Laser härtet die so angeregten Partien dann aus.
Foto: Vincent Hahn, KIT

Beim 3D-Druck gibt es generell eine Krux: Wer große Bauteile schnell in den Händen halten will, muss grobe Strukturen und Oberflächen akzeptieren. Wer hingegen feine Details wünscht, sollte viel Zeit mitbringen.

Forschende am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wollen das in Kooperation mit der Universität Heidelberg und der australischen Queensland University of Technology (QUT) nun ändern. Ihren Ansatz nennen sie „Light-Sheet 3D Printing“. Er erinnert an die Stereolithografie: Dabei werden Schnittbilder des Zielobjekts scheibchenweise in ein Harzbad projiziert – und überall dort, wo das Licht einwirkt, entsteht festes Material.

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