Additive Fertigung 30. Nov. 2022 Von Stefan Asche Lesezeit: ca. 4 Minuten

Marktplatz verspricht optimale Druck-Parameter für jedes Bauteil

Wer die Standardeinstellungen an seinem 3D-Drucker wählt, bekommt durchschnittliche Ergebnisse – bestenfalls. Vom Optimum ist er aber weit entfernt. Um dieses zu erreichen, waren bisher unzählige Tests und Analysen notwendig. Den Weg abkürzen will die Plattform „AddiMap“.

Gedruckte Flachbiegewechselproben aus einer hochtemperaturbeständigen Nickelbasislegierung zur dynamischen Charakterisierung.
Foto: Rosswag Engineering

Selbst der beste Metall-3D-Drucker der Welt spuckt nicht automatisch das aus, was der Bediener sich wünscht. Die Qualität der Bauteile hängt nämlich von dutzenden Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem: Laserleistung, Strahlprofil, Laseranzahl, Scangeschwindigkeit, Material, Pulverpartikelgröße, Restfeuchte, Schichtdicke, Gasstrom, Vorheiztemperatur sowie das Oberflächen/Volumen-Verhältnis der Zielform. Und selbstverständlich ist es auch nicht ganz unerheblich, welches Druckermodell von welchem Hersteller genutzt wird. Der Entscheidungsraum ist also fast unüberschaubar – zumal sich die einzelnen Parameter gegenseitig beeinflussen.

Die Eigenschaften eines 3D-gedruckten Bauteils sind von Dutzenden, sich gegenseitig beeinflussenden Faktoren abhängig. Es ist extrem aufwendig, optimale Parameter für verschiedene Zielvorgaben zu finden. Foto: Rosswag Engineering

„Aus diesem Grund liefern alle namhaften Maschinenhersteller Standardparameter mit“, weiß Gregor Graf, Bereichsleiter beim 3D-Druck-Dienstleister Rosswag Engineering. „Die funktionieren relativ gut – und zwar sowohl bei großvolumigen Bauteilen als auch bei bei filigranen Strukturen. Aber sie kitzeln niemals das Maximum raus, was die Maschine im konkreten Einsatzfall leisten könnte.“

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