IAA 2021 02. Sep 2021 Von Peter Kellerhoff

Brandneue Autos mit Charakter

Die diesjährige IAA findet nicht mehr virtuell statt. Die Besucher haben die Möglichkeit, die neuen Modelle hautnah statt auf dem Monitor zu erleben. Auffällig ist, dass auch neue Verbrennungsmotoren die Gunst der Besucher beflügeln sollen.

Sportskanone


Foto: Audi AG

Bei Audi steht RS für rassige Sportwagen. Auch der neue A3 RS reiht sich dort ein: Knapp 300 kW, ein Drehmoment von 500 Nm zwischen 2250 min-1 und 5600 min-1, von 0-100 km/h in 3,8 s, Vmax (abgeriegelt) 250 km/h, optional sind auch 280 km/h möglich. Angeboten wird er als Sportback und als Limousine. Eine Abgasanlage mit vollvariabler Klappensteuerung sorgt dafür, dass der Fünfzylinder trotz Partikelfilter in jeder Lage kernig klingt. Der erstmals eingesetzte RS Torque Splitter verteilt die Antriebsmomente variabel zwischen den Hinterrädern. Seit Mitte August ist der A3 RS in Europa bestellbar. Der Grundpreis für den RS 3 Sportback beträgt 60 000 €, die RS 3 Limousine startet bei 62 000 €.

Größenwachstum


Foto: BMW AG

Die zweite Generation des BMW 2er Coupé ist bei 4,54 m Länge mehr als 10 cm länger und 6,4 cm breiter als die erste Generation. Die Leistung der Sechszylinder starten bei 135 kW(220i) und enden beim M240i xDrive mit dem Dreiliter-Sechszylinder bei 275 kW. Die gestiegene Spurweite – 54 mm vorne und 31 mm hinten – soll die Leistung sicher auf die Straße bringen. Marktstart des neuen 2er Coupé soll Anfang 2022 sein. Die Preise beginnen bei knapp 40 000 € (220i) und enden bei 56 000 € (M 240i). Optional kommen noch 4500 € für das „M Sport“-Paket dazu.

Geländerocker


Foto: Daimler AG

Die Mercedes C-Klasse hat einen neuen Ableger – das Modell „All-Terrain“. Der nur als Kombi erhältliche All-Terrain hat serienmäßig Allradantrieb, mehr Bodenfreiheit, größere Räder, eigenständiger Grill und Schürzen. Es gibt nur einen Diesel und einen Benziner ( beide rund 150 kW), jeweils ausgelegt als Mildhybridantrieb. Fürr den Anhängerbetrieb hat sich Mercedes etwas einfallen lassen: das ESP soll ein Schleudern des Anhängers verhindern, beim Rückwärtsrangieren hilft ein Anhängerassistent, der den vorgewählten Knickwinkel zwischen Auto und Anhänger hält. Etwa 50 000 € werden als Startpreis erwartet.

Stadtfloh


Foto: Microlino

BMW Isetta feiert ein Comeback als elektrischer Stadtflitzer. Nur kommt sie nicht von BMW, sondern von der Schweizer Firma Micro, heißt Microlino und ist nur 2,34 m lang. Das Auto wird wie ein Kühlschrank von der Frontseite her geöffnet. Innen sorgt ein Sportlenkrad und ein Display auf der Lenkachse für Autoflair des Zweisitzers. Der E-Motor leistet 12 kW, die Höchstgeschwindigkeit gibt Micro mit 90 km/h, die Beschleunigung von 0 auf 50 km/h mit5 s an. Mit einer Batteriekapazität von 14,4 kWh soll der Microlino 200 km weit kommen, voll aufgeladen sein soll er bereits nach vier Stunden an der Haushaltssteckdose. Marktstart ist für September avisiert, die Preise starten bei rund 12 000 €.

Jungspund


Foto: Opel Automobile GmbH

Möchte Opel die junge Generation an die E-Mobilität heranführen? Das völlig neue vollelektrische Modell namens Rocks-e lässt das vermuten – den City-Stromer können bereits Jugendliche ab 15 Jahren mit Führerschein AM1 fahren. Mit 2,41 m Länge ist der zweisitzige Rocks-e etwa 30 cm kürzer als ein Smart Fortwo. Als Reichweite gibt Opel bis zu 75 km an, der Motor leistet 6 kW, die 5,5-kWh-Batterie kann in rund 3,5 h zu 100 % über jede Haushaltssteckdose aufgeladen werden. Eigentlich sollte der interessante E-Floh auf der IAA vorgestellt werden, doch Opel sagte die Teilnahme ab. Wir zeigen den E-Rocks trotzdem, der ab Herbst bestellbar sein soll. Experten rechnen mit einem Preis um 7000 €.

Elektro-GTI


Foto: Volkswagen AG

Der ID.5 GTX von Volkswagen gilt als das erste rein elektrische SUV-Coupé, abgeleitet vom ID.4. Und sportlich ist es obendrein. Die zwei Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse leisten zusammen 220 kW, die 77-kWh-Batterie soll Reichweiten bis knapp 500 km ermöglichen, schnellgeladen werden kann er mit max. 125 kW. Ansonsten soll der ID.5 GTX voll vernetzt vorfahren, Over-the-Air-Updates empfangen können und Car2X-Technologie an Bord haben. Die IQ.Light-LED-Matrixscheinwerfer generieren ein intelligent geregeltes Fernlicht. Der 4,61 m lange und 2,2 t schwere ID.5 bietet für ein E-Mobil einen erstaunlich großen Kofferraum – 543 l soll er laut VW fassen. Die Preise sollen bei rund 52 000 beginnen.

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