E-Autos 24. Jan. 2024 Lesezeit: ca. 2 Minuten

Elektroauto von Apple: Kommt es erst 2028?

Apple hat laut Medienberichten seine Pläne für die Entwicklung eines Elektroautos auf das Jahr 2028 verschoben. Statt eines vollständig selbstfahrenden Fahrzeugs konzentriert sich das Unternehmen nun auf die Integration von Fahrassistenzfunktionen.

PantherMedia 35883857
Apple verschiebt Elektroautopläne auf 2028 und setzt auf Fahrassistenz. (Symbolbild)
Foto: PantherMedia / Ker Xing Yew

Medienberichten zufolge hat Apple seine Pläne zur Entwicklung eines Elektroautos zurückgefahren und strebt nun eine Markteinführung im Jahr 2028 an. Statt ein vollständig autonomes Fahrzeug zu produzieren, plant das Unternehmen nun, sich auf Fahrassistenzfunktionen zu konzentrieren. Diese strategische Änderung wurde offenbar nach Treffen des Verwaltungsrats mit Apple-CEO Tim Cook und Projektleiter Kevin Lynch beschlossen, wie informierte Quellen berichten.

Seit Jahren kursieren Gerüchte um Apples Autoprojekt. Angeblich zeigte das Unternehmen bereits vor einigen Jahren potenziellen Partnern aus der Automobilindustrie erste Prototypen. Allerdings entschied sich Apple laut Medienberichten später, den Fokus zunächst auf Software für autonomes Fahren zu legen.

Fahrassistenz im Fokus: Apples Strategiewechsel für das Elektroauto

Der ehemalige Tesla-Manager Doug Field, der als Projektleiter eingesetzt wurde, wechselte 2021 zu Ford, wo er das Elektroautogeschäft leitet. Field zweifelte daran, dass Apple überhaupt die Absicht hatte, ein eigenes Fahrzeug auf den Markt zu bringen. Bloomberg schrieb, dass das Unternehmen jahrelang an Antriebstechnik sowie Innen- und Außendesign gearbeitet habe. Die Hoffnung bestehe nun darin, mit den reduzierten Zielen einen vollständigen Prototypen des Fahrzeugs zu entwickeln. Es wurde berichtet, dass Apple bereits Gespräche über den neuen Ansatz mit potenziellen Produktionspartnern in Europa geführt hat.

Lesen Sie auch: Apple-Neuheiten für Autofahrer

Die Fahrassistenztechnologie umfasst unter anderem Funktionen wie das Halten der Spur und des Abstands sowie das Durchführen von Überholmanövern. Dennoch liegt die Verantwortung weiterhin beim Fahrer, der jederzeit bereit sein muss, die Kontrolle zurückzuerlangen. Ursprünglich plante Apple Medienberichten zufolge, sein Auto auf den Markt zu bringen, sobald die Software für weitgehend autonomes Fahren einsatzbereit wäre. Allerdings erkannte das Unternehmen dann, dass diese Zielsetzung in naher Zukunft nicht realisierbar war.

Ein Apple-Auto mit Fahrassistenzfunktionen würde eher den heutigen Fahrzeugen von Tesla und anderen Herstellern ähneln. Berichten zufolge plant der Konzern, später zusätzliche Fähigkeiten nachzurüsten.

Lesen Sie auch: Apps im Auto: Der ungleiche Kampf zwischen IT-Giganten und Autozulieferern

Wenn Apple im Jahr 2028 startet, wäre es nicht der erste Elektronikkonzern mit einem eigenen Auto. Sony beabsichtigt, sein in Zusammenarbeit mit Honda entwickeltes Elektrofahrzeug unter dem Markennamen Afeela bereits im Jahr 2026 auf den Markt zu bringen. (dpa/ili)

Ein Beitrag von:

Stellenangebote

Hochschule Osnabrück

Professur für Maschinenbau, insb. Wasserstofftechnik

Osnabrück
Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB)

Bauingenieur/in / Landschaftsarchitekt/in (w/m/d) für Tiefbau/ Außenanlagen im Bereich zivil/ Zuwendungsbau

Cottbus
Gemeinde Möglingen

Sachbearbeitung für die Bauverwaltung (m/w/d)

Möglingen
Gemeinde Möglingen

Architekt/Bauingenieur (m/w/d)

Möglingen
IPRO Industrieprojekt GmbH

Senior-Tragwerksplaner Master / Diplom-Bauingenieur (m/w/d)

Braunschweig
fbw | Fernwärmegesellschaft Baden-Württemberg mbH

Ingenieur als TGA-Planer (m/w/d)

Stuttgart
Emil Kiessling GmbH

Energie- und Umweltmanagement & RSPO-Beauftragte/r (m/w/d)

Georgensgmünd
Stadt Bochum

Leitung (w/m/d) für die Abteilung "Entwässerung und Gewässer"

Bochum
Rheinmetall Landsysteme GmbH

Softwarearchitekt Vorentwicklung (m/w/d)

Kassel, Kiel
Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt

Mitarbeiter (m/w/d)

verschiedene Standorte
Zur Jobbörse

Das könnte Sie auch interessieren

Empfehlungen des Verlags

Meistgelesen