Konzept gegen knappen Wohnraum 15. Dez 2022 Von Sabine Philipp Lesezeit: ca. 4 Minuten

Wohnung vom Arbeitgeber gegen die Wohnungsnot

Eine Wohnung zu finden, ist aktuell alles andere als einfach. Nicht verwunderlich also, dass mit der Werkswohnung ein Trend aus den 50er- und 60er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts zum neuen Leben erwacht. Wer solchen Wohnraum schaffen und bauen möchte, muss allerdings einiges beachten. Insbesondere, wenn die Gebäude auf dem Werksgelände stehen sollen.

Knapper Wohnraum sorgt dafür, dass das Konzept Mitarbeiterwohnung wieder an Bedeutung gewinnt.
Foto: PantherMedia / ilixe48

Zwischen Baden-Baden und Offenburg liegt das malerische Achern. Mit seinen rund 26 000 Einwohnern ist es keine Metropole von Weltrang. Aber die Wirtschaft boomt und auch landschaftlich ist das Städtchen am Fuße des Schwarzwalds sehr reizvoll gelegen. Achern ist auch die Heimat von Marco Beicht, Gründer und Geschäftsführer der Powercloud GmbH. Das ca. 400 Mitarbeitende starke Unternehmen entwickelt Software-as-a-Service-Lösungen für Energieanbieter.

Stadtentwicklung: Rasche Lösungen helfen besser als Warten auf Idealzustände

Der Unternehmer möchte seiner Heimat treu bleiben, aber auch hier sind Wohn- und Büroflächen mittlerweile knapp und teuer. Als die Stadt ein ehemaliges Kasernenareal zur Neugestaltung freigab, kam das wie gerufen. Denn er plant bereits seit einiger Zeit den Bau eines IT-Campus mit Unternehmenszentrale und 140 Wohnungen. Um den Zuschlag zu erhalten, musste er jedoch auch einige Wünsche der Stadt umsetzen. So sollten zusätzliche Gewerbeeinheiten entstehen, und es gab unterschiedliche Meinungen in Bezug auf die Höhen und Breiten der Gebäude. Am Ende kam man aber zusammen und hat sich gemeinsam auf die heutigen Baupläne festgelegt.

Wohnung nicht nur für Mitarbeitende

Der Campus ist noch nicht fertiggestellt, aber bereits jetzt erhält Beicht Anfragen von anderen Unternehmen, die bei ihm Wohnraum für ihre Mitarbeitenden anmieten möchten. Für Arnt von Bodelschwingh, Geschäftsführer des privaten Forschungs- und Beratungsinstituts RegioKontext, hat Geschäftsführer Beicht damit alles richtig gemacht.

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