Elektronik 24. Mrz 2022 Von Peter Kellerhoff

Hightech vom Mobile World Congress in Barcelona

Die Leitmesse rund um den Mobilfunk ist vorüber. Auf ihr wurde die Technik von morgen präsentiert, teilweise heute schon zu haben. Eine Auswahl.

Blitzschnell-Router


Foto: AVM

Die schnellste Fritzbox aller Zeiten, so stellte der Anbieter AVM die Fritzbox 5590 Fiber auf dem Mobile World Congress vor. Wie der Name schon sagt, ist der Router europaweit für alle gängigen Glasfaseranschlüsse geeignet. So kann er 10 Gbit/s per Glasfaser aus dem Netz ziehen – zumindest theoretisch, denn noch gibt es in Deutschland keine Telekommunikationsanbieter, die diese Datenraten anbieten. Verteilt werden die Daten per WLAN 6 und über einen 2,5 Gbit schnellen LAN-Anschluss im Heimnetz. Eine Dect-Basisstation (Telefonie) ist ebenso an Bord wie zwei USB-3.0-Anschlüsse z. B für einen Drucker und diverse Speichermedien. Der Preis ist noch nicht bekannt.

China-Flaggschiff


Foto: Honor

Die ehemalige Huawei-Tochter Honor baut ihr Smartphone-Portfolio fleißig aus. Das in Barcelona präsentierte Honor Magic 4 Pro hat ein 6,8 Zoll großes Display und besteht auf Vorder- und Rückseite aus Gorillaglas. Ein Alleinstellungsmerkmal: Speziell auf das Ohr ausgerichtete Lautsprecher sollen das Mithören anderer, etwa in Bus und Bahn, unterbinden. Bei der Kamerainsel kommen je eine Weitwinkel- sowie eine Ultra-Weitwinkelkamera mit 50 Megapixel zum Einsatz und in der Mitte ein 64-Megapixel-Teleobjektiv mit 3,5-fachem, optischen Zoom. Erhältlich ab Sommer für 1100 €.

Notebook extrem


Foto: Lenovo

Lenovo stellt mit dem Thinkpad X1 Extreme 5G ein Business-Notebook vor, das über ein integriertes 5G-Modem verfügt. Es beherrscht dank Core-9i-Prozessor und leistungsstarker Nvidia-Grafikkarte auch 3D-CAD-Anwendungen. 64 GByte Arbeits- und bis zu 8 TByte Festplattenspeicher sind möglich. Das 16-Zoll-Full-HD-Display ist in zwei Varianten orderbar: als normales IPS-Panel (In-Plane Switching) oder mit Touchscreen. Für Videogespräche steht eine Webcam mit 1080p zur Verfügung. Sie ist mit Privacy Shutter und einer Infrarotkamera für optionales Log-in per Gesichtserkennung ausgerüstet. Anschlussseitig: Thunderbolt 4, SD-Kartenleser, zweimal USB-A 3.2 Gen 1 und HDMI 2.1. Ab Juni ab 2749 €.

Virtuelle Welten


Foto: Lynx

Das französische Unternehmen Lynx präsentiert das Mixed-Reality-Headset Lynx R1, das den Augmented Reality-Betrieb (AR) beherrscht und auch als Virtual-Reality-Brille dienen kann. Die Auflösung beträgt 1600 x 1600 Pixel pro Auge, die Bildwiederholfrequenz liegt bei 90 Hz. Sechs Kameras sind an Bord, wobei zwei Infrarotkameras das Tracking der Hände übernehmen, zwei weitere dienen zur Positionserfassung und zwei RGB-Kameras sind für AR-Anwendungen reserviert. Ein Gyroskop und ein Beschleunigungssensor sind ebenso verbaut wie ein Mikrofon-Array, Stereolautsprecher und ein 3,5-mm-Klinkenstecker. Der Preis: noch unbekannt.

Budget-Hightech


Foto: Realme

Vom Budget-Brand zum Premiumanbieter? Realme meint es offenbar ernst und zeigt das GT 2 Pro. Das 6,7 Zoll große Amoled-Display löst mit 3216 x 1440 Pixel auf. Die Bildwiederholrate liegt bei 120 Hz. Eine Hauptkamera mit 50 Megapixel, eine 50-Megapixel-Ultra-Weitwinkelkamera (150°) sowie eine Mikroskopkamera mit 40-facher Vergrößerung sind rückseitig an Bord, die Frontkamera löst mit 32 Megapixel aus. Der Akku hat 5000 mAh und kann (nur) per Kabel mit 65 W geladen werden, eine vollständige Aufladung soll in nur 30 min erfolgen. Der Arbeitsspeicher hat 8 GByte oder 12 GByte, der Massenspeicher 128 GByte oder 256 GByte, allerdings ist dieser nicht per Micro-SD-Karte erweiterbar. Der Preis: ab 749 €.

Profi-Notebooks


Foto: Samsung

Neben Smartphones brachte Samsung zwei neue Notebooks nach Barcelona: das Galaxy Book 2 Pro und das Galaxy Book 2 Pro 360. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in zwei Details: So lässt sich beim 2 Pro 360 der Bildschirm umklappen und wie ein Tablet nutzen. Beide Geräte gibt es jeweils mit 13,3- und 15,6-Zoll-Amoled-Displays mit Full-HD-Auflösung. Je nach Budget steckt entweder ein Core-i5- oder ein Core-i7-Prozessor im Gerät, bis zu 32 GByte Arbeitsspeicher und bis zu 1 TByte Festplattenspeicher sind möglich. Beide Varianten haben je eine Thunderbolt-4-, USB-C- und USB-3.2-Buchse. Zudem noch HDMI- und Kopfhöreranschluss und einen für MicroSD-Karten. Der Preis: ab 1200 €.

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