600-MW-Anlage 10. Mai 2023 Von Elke von Rekowski

Großprojekt für erneuerbaren Wasserstoff

Eine Produktionsanlage für erneuerbaren Wasserstoff wollen ABB, Lhyfe und Skyborn im Rahmen eines Projekts in Schweden errichten. Geplant ist, dass die Anlage 240 t Wasserstoff täglich herstellt. Damit würde sie zu den größten Lieferanten von erneuerbarem Wasserstoff in Europa zählen.

Im Rahmen eines Großprojekts wollen Lhyfe, ABB und Skyborn gemeinsam eine Produktionsanlage für grünen Wasserstoff realisieren.
Foto: PantherMedia / aa-w

Die im Rahmen des Projekts „SouthH2Port“ geplante Wasserstoff-Produktionsanlage soll in der schwedischen Gemeinde Söderhamn errichtet werden. Sie soll an den geplanten 1-GW-Offshore-Windpark von Skyborn im nahe gelegenen Storgrundet angebunden werden, um von dort mit Strom versorgt zu werden. Den Betrieb der Anlage übernehmen Lhyfe als Spezialist für die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff und Skyborn als Entwickler und Betreiber von Offshore-Windparks. Das Unternehmen ABB soll mit seinem Know-how die prozessübergreifende Integration der Wasserstoff- und Stromproduktion optimieren. Dazu gehören Automatisierungs-, Elektro- und Digitaltechnologien.

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Wasserstoff spielt eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung der weltweiten Klimaziele

In der Endausbaustufe soll die Anlage eine Leistung von 600 MW erreichen und voraussichtlich 240 t Wasserstoff täglich herstellen.

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„Diese Kooperation ist ein wichtiger Baustein unserer Strategie im Wasserstoff- und Offshore-Windmarkt“, so Brandon Spencer, Leiter der Division ABB Energy Industries. Der Aufbau einer nahtlosen Lieferkette durch Partnerschaften wie diese sei von zentraler Bedeutung, um die Energiewende voranzutreiben. Wasserstoff trage zur Dekarbonisierung des Industrie- und Verkehrssektors bei und spiele daher eine entscheidende Rolle bei der Verwirklichung der weltweiten Klimaziele.

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Wasserstoff soll die Dekarbonisierung Schwedens vorantreiben

Die neue Anlage soll die Dekarbonisierung des schwedischen Energiesystems unterstützen, sei es direkt durch die Bereitstellung von Wasserstoff oder durch die nachgelagerte Produktion von raffinierten Treibstoffen wie Methanol, nachhaltigen Flugkraftstoffen oder Ammoniak. Damit soll sie die Pläne Schwedens unterstützen, bis 2045 der weltweit erste fossilfreie Wohlfahrtsstaat zu werden.

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